34 FISCHE

Wasser...

mystisch, fließend, fest und nebulös – gibt es Rätsel auf. Ohne Form, ohne Rand und Band wallt es weit, passt sich an, verändert turbulent-entwaffnend seine Form, trotzt den Regeln. Es steigt empor, es fällt herab, es wächst in ungeahnte Tiefen.

Auf seinem stillen Grund ist es noch lange nicht erforscht. Mal sanft, mal tobend kann es heilen und zerstören. Ein Elixier, das stets dem Leben dient.

Es rauscht, es gluckst, es tost. Von Zeit zu Zeit schweigt es sich aus. 

Es atmet vehement Information. Bewahrt sie auf. Malt ein Muster Deiner Emotionen. Es liest Dich und transportiert Gefühl. Es birgt Bewusstsein, ist Matrix vom "Kunstwerk Leben".

Mensch und Erde: so unterschiedlich – ja inkompatibel sie scheinen – haben eins gemein: 70 % Wasser.

Seit 450 Millionen Jahren meistern die Fische dieses Element.

So schwimmen sie im grenzenlosen Nass, in See und Seele, tummeln sich – im diffusen Meer an Information. Dünnhäutig – nur mit einem Schuppenpanzer – atmen sie Gefühl. Sie ahnen, spüren, wissen, grenzen sich kaum ab. Gefühl ist überall. Seelenrauen hört niemals auf.

Wen wundert es, dass Fische manchmal durcheinander sind? Ganz einfach "nicht zu Hause"? Dass sie sich selbst nicht spüren, weil sie in allen Welten leben, und weil ihr Tiefsinn keine Grenzen kennt? Sie spüren weit voraus, kennen Antwort auf Deine Frage, die Du erst in ein paar Jahren stellst.

 

Fische und Geld

 

Ein paar Jahre ist es her, da besuchte ich eine Fischzucht im norditalienischen Calvisio.

Störe, soweit das Auge reicht. Von den ganz kleinen – nicht größer als eine Kaulquappe – hin zu den großen, ausgewachsenen Stören, ein bis zwei Meter lang.

Voller Stolz erzählte mir der perfekt gekleidete, sehr zuvorkomende italienische Gentlemen die Besonderheit seiner Zucht. "Wir haben es geschafft, die Laichtemperatur vom Wasser zu simulieren. Jetzt laichen die Störe zweimal pro Jahr. Das bedeutet: zweimal im Jahr frischen Kaviar. Wir sind die weltweit einzige Zucht, die so etwas schafft."

 

Mein Kopf ratterte:  Was bitte bedeutet das für den Stör?

 

Zweimal pro Jahr wird ihm der Bauch aufgeschnitten, um den Kaviar zu ernten. Der Bauch wird danach zusammengenäht, damit der Stör bald wieder seine goldenen Eier legen kann. Sein Kaviar bedeutet Kohle für die italienische Fischzucht. Zweimal pro Jahr.

Während mir das "Bauch aufschneiden" schon sehr gruselig vorkam, fand ich die Behausung der Tiere noch viel gruseliger.

Die großen Störe hatten kaum Platz in ihren Becken. Sie schwammen nicht, sie lagen nebeneinander. Es schien mir, als lägen sie lebendig in einer großen Büchse voller Wasser, um regelmäßig abgeerntet zu werden. 

 

Vielleicht macht diese Geschichte klar, wieso die Fische auch für die Finanzen stehen.

 

Kombinationen

Hier entstehen bis September 2019 alle Kartenkombinationen der Fische mit jeder anderen Karte. Weil ich an allen Karten gleichzeitig arbeite, füllen sich die Inhalte nach dem "Zufallsprinzip". Viel Spaß. Hast Du bessere Vorschläge? Dann kommentiere doch unter meinem Blog. Dort verlose ich einmal monatlich 3 Kartenset`s für die besten Vorschläge. Dankeschön für Deinen Besuch.