Karma & Seelenpartner

Karma ist die Butter, die Du ihr aufs Brot Deines Lebens schmierst. Ranzig oder frisch?

karma-butterbrot-deines-lebens-ursache-wirkung-seelenpartner-dualseelen-coaching-margret-marincolo-zuerich

Wieso funktionieren manche Seelenpartnerschaften einfach nicht?

Wieso scheint es, als lastet ein Fluch auf jenen Begegnungen?

Du rennst und rennst und kommst irgendwie nie an?

Wieso kannst Du Dir ein Bein rausreißen und wirst trotzdem grottenschlecht behandelt?

So, als wärst Du der letzte Dreck?

Was hat das mit Dir zu tun? Mit Deinem Punktestand vom Karma?

Was IST KARMA überhaupt?

Wikipedia sagt folgendes:

Karma (n., Sanskrit: कर्म karman, Pali: kamma „Wirken, Tat“) bezeichnet ein spirituelles Konzept,

nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat.

Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden,

sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren.

 

einfach erklärt:

 

Das Butterbrot, das Du Dir schmierst, darfst Du selbst aufessen. In dieser oder einer anderen Existenz.

 

Zuallererst ist Karma ein Konzept. 

Dieses Konzept geht davon aus, dass wir alle eins sind. Dass keine Trennung existiert.

So, wie Du einem anderen begegnest (in Gedanken, Wort und Tat) so begegnest Du Dir selbst.

Die Grube, die Du einem anderen gräbst – wird demnach zu Deiner eigenen.

Du fällst selbst hinein.

 

Besonders dann, wenn es um vergangene Leben geht, bin ich kritisch.

Ja, ich glaube daran, dass ich wiederkomme. 

Doch wenn ich wiederkomme und ich kann mich in diesem Leben nicht daran erinnern, dass ich vorher schon mal hier gewesen bin: Was bringt mir dann das KK=Karmakonzept?

 

Der Buddhismus geht fest davon aus, daß es so funktioniert. Und der beschäftigt sich auch etwas länger mit dem Butterbrot vom Leben=Karma, als ich es tue. Also lasse ich diesen Gedanken zu.

 

In meinen Ausbildungen habe ich einiges über Karma gehört. Wenig hat mich überzeugt. 

In meiner Tätigkeit als Hypnosetherapeutin führe ich die Betroffenen auch in frühere Leben zurück.

Doch was heißt FRÜHER? Wenn doch alles JETZT passiert? Wenn es die Zeit, so wie 

wir sie verstehen, gar nicht gibt?

Was mich der Buddhismus lehrte

Der Buddhismus sagt Folgendes:

Karma ist ein Spezialfall im natürlichen Zusammenhang des Kausalgesetzes, das im kompletten Universum Gültigkeit hat

 

Auf Deutsch: Das Prinzip von Ursache und Wirkung wirkt immer und überall.

Damit Karma daraus wird, braucht es einen Täter. Jemanden, der etwas tut.

 

Karma bedingt absichtliches Handeln. Karma benötigt ein Wesen mit einer Absicht, die zur Handlung führt.

Wenn es regnet, dann ist die Erde nass.  Das ist kein Karma. Das ist Wetter.

 

 

Aller guten Dinge sind drei

Die drei Handlungen, um Karma zu erschaffen:

1. Handlungen des Geistes

Gedanken,Visionen, Emotionen, 

2. Handlungen der Rede

Worte, Geschriebenes,

3. Handlungen des Körpers

Gewalt oder Zärtlichkeit, Verletzung oder Heilung

 

Die drei Resultate der Handlungen, die Karma bilden:

1. vollständig heilsames Resultat

2. vollständig unheilsames Resultat

3. Mischung aus beiden

Die drei Stufen, die Karma bilden:

1. Motivation und Absicht

2. Ausführung

3. Beendigung der Handlung

karma-stufen-der-Entstehung-seelenpartner-dualseelen-margret-marincolo-coaching-menschenlehrer-zuerich

 

Ich erkläre diese Stufen am Besten an einem radikalen Beispiel:

 

Vor etwa 20 Jahren pflegte ich freundschaftlichen Kontakt zu einer Bekannten.

Ihr Freund hatte sich gerade von ihr getrennt.

Der Wohnungsschlüssel seiner Wohnung war noch immer in ihrem Besitz.

Als sie erfuhr, dass er eine neue Freundin hat, die noch dazu wunderschön anzusehen war, schmiedete sie einen teuflischen Plan.

Sie hatte es auf die langen, blonden Haare der neuen Freundin abgesehen.

Also  kaufte sie ein starkes Enthaarungsmittel. Dann schlich sie sich mit dem Wohnungsschlüssel in die Wohnung des Ex-Freundes. Dort fand sie das Haarshampoo der neuen Freundin in der Dusche. Sie mischte es mit dem Enthaarungsmittel und schlich sich wieder aus der Wohnung.

Ein paar Tage später rief sie der Exfreund an um folgendes zu erzählen. Er hatte Ausschlag am ganzen Körper. 

Auf die Frage der Täterin: "Oh, worauf bist Du denn allergisch?" antwortete er: "Das Duschgel war ausgegangen, also habe ich das Shampoo meiner Freundin zum Duschen benutzt. Es brannte wie verrückt. Ich habe das Shampoo gleich weggeworfen."

 

Da die neue Freundin wohl ein Konto mit gutem Karma hatte, konnte die teuflische Tat vereitelt werden.

Meine Bekannte hat sich hingegen einen ordentlichen Rucksack an negativem=unheilsamen Karma zugelegt.

 

Untersuchen wir die drei Stufen:

 

 

1. Motivation/ Absicht:

Die Tat war geplant, mit der Absicht, die neue Freundin ihres Exfreundes zu entstellen.

Tagelang war die Täterin damit beschäftigt, die Handlung auszudenken, mit Gefühlen anzureichern, um dann geschickt zuzuschlagen.

Die erste Stufe der Karma-Entstehung wurde mit voller Kraft durchgeführt. Die Täterin erhält die volle Punktzahl für unheilsames Karma.

 

2. Ausführung

Die Täterin ging kalkuliert und radikal zu Werke.

Die unheilsame Absicht wurde vollständig in die Handlung eingebracht.

Auch hier bekommt die Täterin volle Punktzahl für unheilsames Karma.

Sie erzählte mir, dass sie völlige Befriedigung und Vorfreude empfunden habe,

das Ergebnis – des Haarverlusts der schönen Blonden –  vor Augen.

 

3. Beendigung der Handlung

Die Täterin empfand Befriedigung und Schadenfreude – vor, während und nach der Tat. Als sie erfuhr, dass ihre Handlung nicht erfolgreich war, wurde sie von Wut und Hass ergriffen.

Auch für diese Stufe streicht die Täterin die volle Punktzahl für unheilsames Karma ein.

 

 

Schauen wir uns ein weniger dramatisches Beispiel an:

Mein jüngster Sohn war gerade vier, als ich  mich im Affekt von meinem Freund trennte. Ich war aufgewühlt und traurig. In meinem eigenen Drama gefangen.

 

Mein Sohn wollte Aufmerksamkeit. Ich hörte ihm nicht zu. Er bettelte, qängelte. Es gelang ihm nicht, meine volle Aufmerksamkeit zu bekommen.

Dann beschimpfte er mich. Er sagte soetwas wie:

" Du bist die scheusslichste Mutter der ganzen Welt. Ich will Dich nicht mehr haben."

In diesem Moment sah ich, wie meine Hand in sein zartes Gesicht klatschte.

Er riss die Augen auf. Starrte mich erschrocken an. Sekundenlang war es still. Totenstill. Niemand von uns beiden sagte ein Wort.

Dann fing er an zu weinen. Tränen liefen über sein Gesicht. Noch immer starrte er mich erschrocken an. 

Ich zog ihn in meine Arme. Weinte mit ihm und flüsterte: "Es tut mir leid, es tut mir so unendlich leid. Ich liebe Dich doch."

Es war das erste Mal von zweien, an dem ich meine Hand gegen ihn erhob.

 

1. Motivation/ Absicht:

Die Tat wurde nicht geplant. Die Motivation/ Absicht dieser Handlung war nicht vorhanden. Sie entwickelte sich quasi erst bei der Ausführung im Sturm der tobenden Gefühle. Das macht die Handlung an sich nicht besser oder schlechter, das will ich betonen. Sie sammelt einfach nicht so viele unheilsame Karma-Punkte an. 

 

2. Ausführung

Die Täterin (ich selbst) ging spontan (aus dem Affekt heraus) zu Werke. Ich hatte keinen Plan, meinen Sohn mit Absicht zu verletzen. Die Handlung diente zur Verteidigung. Sie bringt nur teilweise unheilsame Punkte aufs Karmakonto.

 

3. Beendigung der Handlung

Ich empfand sofortige Reue. In der Tat kam es mir so vor, als hätte ich mich selbst geschlagen. Ich fühlte Reue und Schmerzen und tröstete meinen Sohn an Ort und Stelle. Auf dieser Stufe findet bereits Ausgleich statt. Es wäre möglich, dass hier sogar heilsames Karma entstehen kann.

 

Egal WANNWIEVIEL und WELCHE Art von Karma Du angesammelt hast, die gute Nachricht ist: Du kannst es augenblicklich transformieren. 

Ändere Deine Gedanken.

Behandle ein anderes Wesen in dem Bewusstsein, dass keine Trennung existiert.

Nicht einmal Deine Gedanken gehören Dir allein.

Denke und erschaffe Frieden und Du wirst Dich über kurz oder lang im Paradies vom Leben wiederfinden.

 

 

Karma-Knöllchen? Punktekatalog?

FAZIT

Einen einsehbaren Punktekatalog in Flensburg für Karma gibt es nicht.

 

Übertrittst Du die Regeln?

Fährst Du zu schnell?

Drängelst Du einen anderen von der Straße?

Hältst Du den Abstand nicht ein?

Fluchst und lästerst Du? Zeigst Du den Stinkefinger?

Parkst Du im Halteverbot eines Anderen?

 

Auch Deine Gedanken, die Du Dir über einen anderen Fahrer machst, fallen ins Gewicht. Den kosmischen Blitzern bleibt nichts verborgen.

Du kannst nur raten, welche "Strafe" es dafür von den himmlischen Politessen gibt. Aus dem Verkehr gezogen wirst Du nicht. Du wirst einfach erfahren, was Dein Denken, Handeln, Fühlen mit einem anderen = mit Dir selber macht.

Kein Krümel Deines Butterbrotes geht verloren. An der Kasse Deines Lebens zahlst Du den Preis.

 

In diesem Sinne: lass Dir Dein Butterbrot gut schmecken, Deine Margret