Zeit

Das Mysterium der Zeit

Du bestehst aus Sternenstaub: 13,82 Milliarden Jahre alt. Unvorstellbar alt.

Damals knallte es im Universum. Und in dem hochpotenten Dunkel erschien ein Licht. 

Hier hast Du Deinen Ursprung. So alt ist Deine Seele. Allwissend. Weise. Machtvoll. Unerschöpflich. Unsterblich. Grenzenlos.

 

Bevor es knallte, gab es NICHTS. N I C H T S.

Ewigkeit und Nichts

Beide Begriffe bedeuten Chaos für unseren Verstand.

 

Die Seele – fließende Ewigkeit.

Der Körper – starr und begrenzt. 

 

Pulsierende Unendlichkeit zwängt sich in eine Form um sich für ein Leben zu begrenzen.

Und so versucht unser Verstand vergebens, sich mit Unendlichkeit gedanklich anzufreunden.

Was der Verstand versteht, ist: BAHNHOF

Der Verstand versteht Zeit wie einen Film. 

 

ein unendliches Davor = Vergangenheit

ein unendliches Danach = Zukunft

ein winziges Dazwischen = Jetzt

Unser Zeitverständnis ist linear

Die Zeit geht also auf den Strich?

Hier machen wir den ersten Fehler

Warum ist das so?

Du bist hier, um Dich zu erleben. Denn im Licht kannst Du Dich nicht als Licht erfahren.

Der Schein der Kerze verblasst im Antlitz der Sonne.

Deswegen bist Du aus dem Licht-in-Licht-Palast herausgetreten, bist auf der Erde eingecheckt. Inkarniert. Hier gibt es Gegensätze, Licht und Schatten. Hier kannst Du Dich erkennen. 

 

Damit Du Dich erkennen kannst, musst Du Dich vergleichen. Mit etwas anderem. Durch das, was Du (scheinbar) NICHT bist, erkennst Du, WAS und WER Du bist.

Du vergleichst Dich mit Deinem Partner, Deinen Kindern, Deinen Freunden, einem Idol. Oder mit einem Widersacher.

 

Du richtest also Deinen Fokus auf ein Objekt Deiner Wahl

Du siehst den ersten Seelenpartner – das erste Spiegel-Ei

Du triffst den zweiten Seelenpartner – das zweite Spiegel-Ei.

Den dritten und den vierten...

 

Alle Seelenpartner sind schon immer da. Von Anfang an.

Doch Du siehst nur, worauf Du Deinen Fokus richtest.

 

Sobald Du Deinen Fokus auf ein Objekt Deiner Begierde richtest, erfährst Du Dich.

In Wechselwirkung mit dem Objekt.

Irgendwann hast Du Dich genügend an "Objekt Nummer Eins" gerieben.

Dein Fokus wandert weiter. Zum "Objekt Nummer Zwei".

Und während Du mit Deinen Sinnen, und vielleicht auch gleich mit Deinen Koffern

von "Nummer 1" zu "Nummer 2" umziehst, verstreicht scheinbar Zeit.

 

Doch das ist eine Illusion vom Verstand. Weil der Verstand in dieser Welt nicht alles gleichzeitig erfassen kann und sich einen Ausschnitt sucht, glaubt er, es verstreiche ZEIT.

 

Die Illusion der Zeit entsteht also,

während Dein Fokus im ewigen, zeitlosen Kontinuum von

Punkt zu Punkt, von Ei zu Ei,

von Seelenpartner zu Seelenpartner wandert.

Alles ist Jetzt

Dein Verstand hat Dir einen Bären aufgebunden

Mir hilft der Vergleich mit einem Computerspiel.

Ob Nintendo, Playstation oder Smartphone: Gespielt wird, was das Zeug hergibt.

 

Bevor Du jedoch spielen kannst, hat sich ein schlauer Nerd dieses Spiel in seinen dunklen

Stunden  ausgedacht. Er war der Langeweile müde. Er wollte Spaß.

Er hat getüftelt und erfunden, programmiert und umprogrammiert. Bis er zufrieden war.

Nennen wir ihn den Nerd doch am besten GOTT.

 

Als das Spiel fertig war, hat er es auf einen Chip gespeichert.

Auf eine GALAXIE, ein Universum. Dann hat er es verpackt und beworben.

Am Tag X war es dann soweit. Die Medien überschlugen sich. Es knallte ordentlich.

Auch in der Kasse.

Der Startschuss war gefallen. Wumm und Los. Und nun spielst DU dieses Spiel.

Du bewegst den Joystick (Deinen Fokus) durchs erfundene Universum.

Du hast jede Menge Spaß und manchmal hast Du Pech. Der Fokus blieb an einer unheilvollen Stelle kleben.

Na und? Du spielst einfach weiter. 

Du bewegst Dich durch dieses Spiel, was längst geschrieben ist, mit jeder Möglichkeit, die schon erschaffen ist.

Du kannst nichts erschaffen. Du kannst nur WÄHLEN.

Las Dir diesen Umstand auf der Zunge zergehen. Alles ist schon da. Du kannst nichts kreieren.

Du glaubst, dass Du das tust. Doch stattdessen triffst Du eine Wahl.

 

Während Du Dich von Wahl zu Wahl zu Wahl bewegst, glaubst Du, es verstreiche ZEIT.

Dabei ist alles JETZT. Das Spiel ist schon erfunden, mit jeder klitztekleinen Möglichkeit.

 

Vergangenheit-JETZT-Zukunft...

Verrinnt die Zeit zwischen Deinen Fingern?

Wir haben gelernt,

in Fotoalben zu denken,

in Jahreszahlen,

Geburtstagskerzen,

Zeugnissen

Hochzeitstagen

Weihnachtsbäumen.

 

Wir zählen, sammeln, heften ab.

Wir konservieren unsere Vergangenheit.

 

Wir planen unsere Zukunft: 

träumen, basteln Wunschkollagen, verplanen 

Lebenszeit. Und während wir das ALLES tun, passiert das JETZT.

Kostbare Lebenszeit verrinnt zwischen Deinen Fingern, während Du in Melancholie und in Erinnerungen schwelgst, während Du das Jetzt bekämpfst und Du Deine Zukunft planst.

Du verpasst Dein Leben. Du verpasst den Seelenpartner, der schon längst an Deiner Seite ist.

Dich selbst. 

Du planst, denkst und bewertest und verpasst die einzig wichtige Erfahrung,

für die Du hierher gekommen bist. Dich selbst zu entdecken. Dich zu heilen. Dich zu lieben.

 

Du verlierst Dich in Nebensächlichkeiten. Genau wie ich.

Das Spiel des Lebens läuft..

auch ohne Plan.

Ich kenne den Spagat zwischen Zukunft und Vergangenheit.

Wie ein Huhn, das zwischen heißen Steinen hin und her, auf und nieder hüpft, dabei gackert und vor Verrücktheit jeden Rahmen sprengt.

 

Es regt sich auf, schlägt mit den Flügeln, findet überhaupt kein Korn.

Dabei müsste es sich nur niederlassen, zwischen beiden Steinen. Um im Hier und Jetzt zu sein.

 

Es gibt zwei große Stufen des Erschaffen.

Stufe1: Pläne machen, Fokus halten.

Stufe 2: Im Hier und Jetzt zu SEIN

 

Auf die Probe gestellt habe ich beide.

In der ersten Methode bin ich Meister. Ich habe mich die letzten 49 Jahre darin geübt.

 

Die zweite Methode ist nagelneu. Ich war misstrauisch, ob das wohl funktioniert. 

Seit 6 Monaten übe und praktiziere ich. Täglich.

Keine neuen Pläne. Ganz viel Hier und Jetzt. Mehr Spaß. Mehr gefühlte Zeit.

 

Ich gackere immer noch. Aus Gewohnheit. Nur so zum Spaß. Und ich erinnere mich an die Zeiten,

als ich kämpfte, gegen die Zeit, gegen Windmühlenflügel wie Don Quichote.

 

Im HIER und JETZT ist die Zeit immer richtig. 

Zur falschen Zeit am falschen Ort? Das ist Schnee von gestern.

Diese Erfahrung machst Du nur, wenn Du den Moment vergleichst. Mit Erinnerungen, mit Zukunftsplänen. Dann glaubst Du, falsch zu sein.

 

Erschaffst Du aus dem Hier und Jetzt, dem ewigen Moment, dann erschaffst Du mit der Seele.

Ich spreche nicht davon, schlurfig-schläfrig in den Tag hineinzuleben, sich treiben zu lassen, einfach nur zu reagieren. NEIN. Das meine ich nicht.

 

Ich meine: RADIKAL-VOLLKOMMEN im MOMENT PRÄSENT zu sein.

 

Das braucht Übung. Hier kannst Du Deinen Fokus nutzen, den Du Dir auf Stufe Eins der Schöpfungsmaschinerie antrainiert und geschmiedet hast. Gut gemacht. Du hast das Werkzeug schon.

Schöpfung aus dem Moment

Die Hymne Deiner Seele

Im Moment angekommen, herrschen andere Gesetze.

Die weltliche Schwerkraft mit all ihrer Trägheit scheint von Dir abzufallen. Die Illusion zerbirst. 

Du hast direkten Zugang zu Deinen Talenten, Deinen Fähigkeiten, zu uraltem Wissen, zu einem

GENIALEN PLAN.

Die Anstrengung der Vergangenheit fällt von Dir ab.

Hier wird aus der Raupe augenblicklich ein Schmetterling. Hier wählst Du aus der

FÜLLE ALLER MÖGLICHKEITEN,

die Du Dir nicht erträumen kannst. Hier hast Du keine Pläne, Hier triffst Du Deine Wahl.

Herzlich Willkommen beim Running Sushi Deiner Seele.

Leben ist Wandel

Erschaffst Du mit dem Ego oder mit der Seele?

Hier machen wir den zweiten Fehler

Leben ist Wandel. Nichts bleibt, wie es ist. Formen kommen, wandeln sich, vergehen. 

Wenn unsere Form=der Körper letztendlich vergeht, dann nennen wir das Tod.

 

Doch Du bist nicht Deine Form. Du bist nicht Dein Körper. 

Du hast eine Form. Du hast einen Körper.

Das, was DU BIST, ist ewig.

 

Für unseren Verstand ist Ewigkeit nicht zu verstehen. Wir denken in Formen, in Begrenzungen, wir denken in Fesseln, in die wir uns selber legen.

 

Die Fesseln, in die wir uns selber legen,

halten am besten.

Toms Halbwahrheiten 2018 (Danke Thomas Rychinger)

 

Und die Zeit ist eine solche Fessel

Die Zeit ist wie Stützräder am Fahrrad durch die Ewigkeit

Hast Du die Zeit durchschaut, benötigst Du sie nur noch selten. Ihren Schrecken hat sie längst verloren. Du weißt, dass sie erfunden ist. Du weißt, dass Du ewig bist. Du kannst nicht sterben.

Du kannst Dich nur wandeln.

Deine Form verändert sich. Und ist sie überfällig, abgelaufen und verfallen, dann kriegst Du eben eine neue.

Es ist, wie mit Deinem Lieblingskleid. Irgendwann bist Du ihm entwachsen. Es ist verblichen und zerschlissen. Ein neues Lieblingskleid muß her.

 

(M)ein Gedicht über die Zeit

Margret über die Zeit

 Was ist das – die Zeit?

Ein Wort, das mehr Angst einflösst als Hoffnung.

Intravenös und tropfenweise. 

es portioniert die Ewigkeit, gibt ihr Struktur

Sie kann verführerisch und listig sein – die Zeit

Ein Wort, das urteilt, ein Wort, das teilt. 

In Alt und Jung,

in Morgen und Gestern, 

in Leben und Tod, 

in Hier und Dort. 

 

Wir wechseln von Altersspalte zu Altersspalte – 

wo rechts aussen der Grabstein wartet. 

Oft wird die Zeit verleugnet, gehütet und verschwiegen.

Hast Du zu viel von ihr, weisst Du sie nicht zu schätzen und sie verrinnt – 

in der gläsernen Sanduhr gesammelter Träume. 

Hast Du zu wenig von ihr, läufst Du ihr hinterher, 

wie einer abtrünnigen Geliebten, einem Lover auf Abwegen.

Zeit.

Zeit macht den Moment zunichte, radiert ihn aus, spült ihn fort,

wie Fussspuren im nassen Sand der salzigen Flut. 

 

Zeit zwingt Dich, aus der Hängematte vom Glück herauszufallen: 

auf dem harten Boden der Realität aufzuschlagen,

Dich im Rachen der Matrix wiederzufinden, 

wo der Zahn der Zeit an Deinem Lebensfaden und an Deinem Körper nagt. 

 

Gnadenlos. Und hat sich dieser Zahn in Dir verbissen, beginnt der Verfall.

Und doch ist Zeit nur ausgedacht. 

Sie ist ein Vehikel, eine Krücke an der wir laufen, um uns zu orientieren. 

Sie will uns nicht einschüchtern, sie will uns helfen.

 

Der Mensch will alles emsig messen, wiegen, ausloten, aufschreiben. 

Damit er sich orientieren und vergleichen kann. 

Er sammelt in Katalogen, Statistiken, und Lexika.

 

Die Zeit ist eine ausgedachte Grösse.

WIR haben sie uns ausgedacht. Sie ist unser Hirngespinst. 

 

Was kann sie Dir anhaben?

Und: Was kann sie für Dich tun? 

Sie schenkt Dir jedes Jahr eine weitere Geburtstagskerze und wenn Du wachsam bist, 

schenkt sie Dir einen Schatz. 

Sie schenkt Dir die Weisheit, über sie zu lachen. 

Sie schenkt Dir die Besonnenheit, sie zu durchschauen. 

Sie schenkt Dir Wege, zurück in den Moment zu fallen, 

Deinen Atem zu zählen, 

in der Hängematte vom Glück zu schaukeln. Gänseblümchen-kauend.

Es keimt etwas in Dir, dass ist zeitlos, immergrün, unsterblich, ewig jung. 

Und DAS bist DU.

 

Du birgst den Samen der Unsterblichkeit in Dir. 

Ich berge ihn in mir. 

Sei mit oder ohne Zeit. 

Erlebe Dich, wie Du willst. 

Sei, was Du willst.

Sei, wie Du willst. 

Mache mit der Zeit, was Du willst.

Dreh sie zurück, heb sie auf, stell sie auf die Probe, halt sie an. 

Mach sie Dir zu nutze.

Schätze sie, begreife sie.

 

In Deinen glücklichsten Momenten steht sie still. 

Dann bist Du im Moment. Im Hier und Jetzt.

Sie hört auf zu existieren. Sie zieht sich zurück. 

 

 

Lass die Zeit zu Stein erstarren.

Werde jünger, von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. 

Erinnere Dich daran, WER DU bist.

Werde wahrhaftiger von Augenblick zu Augenblick. 

 

Nimm Dein inneres Kind an die Hand: staunt, seht Wunder, wohin ihr beide blickt.

Erinnere Dich, dass Du unsterblich und unverwundbar bist. 

Beobachte Dein Spiegelbild. 

Ich sage Dir, es ist möglich. 

Du kannst der Zeit ein Schnippchen schlagen. 

Du kannst sie rückwärts laufen lassen, und Du wirst es sehen. 

Stell sie auf den Kopf und lass sie stehen. 

 

Hab Unsinn im Kopf, Frohsinn im Herzen und Tiefsinn in der Hosentasche.

 

 

Zeit und schneller Erfolg

Wie schnell kommen Dualseelen/ Seelenpartner zusammen?

 

Wann kommen wir endlich zusammen? 

Es dauert schon so lange.

Ist das Warten bald vorbei? 

Wann meldet er sich wieder? 

Ich habe hart an mir gearbeitet, ich glaube, ich bin schon sehr weit. Spürt er das? 

Wann wird er mit seinen Lernaufgaben fertig sein?

Wann trennt er sich von seiner Frau? 

Wann lässt er diese Liebe endlich zu?

 

Solche Fragen höre ich täglich.

Auch ich habe diese Fragen irgendwann gestellt.

Bis ich es nicht mehr tat. Ich hatte genug.

Ich hatte genug davon, abhängig zu sein, denn genau das war ich.

Ich habe jeden seiner Schritte mit Argusaugen verfolgt.

Habe jede Nachricht von ihm zerpflückt, wieder und wieder gelesen, wieder gekaut,

erneut interpretiert. 

Und immer hatte ich ein beängstigendes Gefühl. Ich dachte, die Zeit läuft gegen mich.

 

 

Dieser Kampf ist nicht zu gewinnen.

Nicht heute, nicht morgen, nicht in aller Ewigkeit. Die Zeit ist eine Illusion. Sie ist Orientierungshilfe. Doch in diesem Prozess hat sie nichts zu tun. Du bist immer nur im Jetzt.

 

Wenn Du JETZT nicht glücklich bist, kannst Du es in Zukunft auch nicht sein.

 

Zeit wird überflüssig, wenn Du etwas für Dich tust. Ansonsten sitzt sie Dir im Genick. Der Sekundenzeiger tickt, doch das Leben wirft den nächsten Gang nicht rein. Es steht und steht und steht.

Aus Tagen werden Wochen. Aus Wochen werden Monate. Aus Monaten werden Jahre.

Jahre werden zu Jahrzehnten. Es tut sich nichts. Die Zeit vergeht, Dein Leben steht und Du wirst trotzdem älter. Dein Eigelb ist schon lange grau uns schimmelig und gibt noch immer keinen Piep von sich. Die einzige Aussicht die Du hast, ist der Friedhof.

 

Auf diese Art und Weise gibt es vielleicht kein Liebes-Happy End.

Denn wer sich selber nicht erfüllt, der geht leer aus. 

Die Seele hat ja ewig  Zeit. Sie hat so viele Leben, wie sie will. 

 

Sie schickt unzählige Dualseelen-Pärchen an den Start. Nur einige Wenige werden es schaffen.

Bis ins Ziel. In diesem Leben. Viele werden scheitern. Das macht nichts.

Es geht im nächsten Leben weiter.

 

Wenn Du es schaffen willst, dann schaffst Du es für Dich.

Der Prozess beginnt, wenn Du Dich wirklich für Dich selbst entscheidest. FÜR DICH.

Wenn Du es tust, weil Du Dein Eigelb verführen willst, weil Du es endlich in die Pfanne kriegen willst, passiert gar nichts. Die Uhr bleibt stehen.

 

Der Countdown läuft, wenn Du für Dich begonnen hast. 

Du musst es radikal, aus vollem Herzen tun.

Du musst die Zeit vergessen, weil Du verstehst, dass sie völlig unbedeutend ist.

 

Du fängst einfach an. Und Du machst weiter. An jedem einzelnen Tag.

Vielleicht fällst Du hin. Na und? Du schüttelst Dich, stehst auf, machst einfach weiter.

Es ist DEIN Weg.

Stell Dir vor, Du machst eine Diät. Und das tust Du ja. Du machst gerade

DUALSEELENDIÄT

Es reicht nicht, das Rezept zu lesen. Du musst es benutzen, Dein Essen zubereiten.

Du brauchst Disziplin, ein ein hohes Ziel.

Du bleibst bei Dir. Es ist egal, wann er sich meldet. Du naschst nicht von der Torte.

Du steckst den Finger nichts ins Gelbe vom Ei.

Das würde Dir Deine Diät ruinieren.

 

Dein innerer Schweinehund wird Dich oft verführen. 

 

„Ruf ihn doch einfach an“

„Schreib ihm per WhatsApp oder eine mail“

"Sende ihm doch ein Foto“

„Like einen Beitrag bei Facebook“

"Ändere dein Profilbild"

„Bring Dich einfach in Erinnerung“

 

NEIN! heißt Deine Antwort. Du bleibst mal schön bei Dir. Du kannst Dir selber schreiben.

Dein Lymbisches System will Dich verführen. Es hat nur eine Interesse: schnellen Erfolg!

Es flüstert Dir mit Engelszungen zu:

 

„Nimm doch die Praline, dann werden wir beide glücklich sein.“ 

 

 

Klar, Du wirst glücklich sein. Für ein paar Sekunden, Minuten vielleicht.

Der Absturz wird dafür grausam sein. Du bist wieder auf Droge. Die Diät ist versaut.

Du fängst von vorne an.

 

Wenn Du Erfolge sehen willst – bei Dir selbst natürlich – übe Dich in Disziplin. Sie wird Dein Leben kolossal verändern. Glaube mir.

 

Es gibt Ausnahmen, wie bei jeder klugen Regel.

 

Manchmal mußt Du Dinge sagen, tun und fühlen.

Dann entspringen sie der Seele und nicht dem Ego. 

 

Ego oder Seele? Wer spricht mit Dir?

Stelle den Wecker neuerdings ein paar Minuten früher. Die ersten fünfzehn Minuten am frühen Morgen gehören Dir und Deiner Seele. Das Ego ist ein Langschläfer, es pennt um diese Zeit noch fest. 

 

Wenn Du also in den frühen Morgenstunden eine Eingebung hast, tue es. Denk nicht lange darüber nach. Sei frei von Erwartungen. Tue es und es wird goldrichtig sein.

Alles ist Jetzt

Questico