Wort zum Sonntag

Wort zum Sonntag · 19. Mai 2019
Selbstliebe ist vor allen Dingen eins: Selbsterkenntnis. Nur das, was du kennst, das kannst du lieben. Was du (er)kennen willst, dem musst du mit Vertrauen und einem offenen Herzen begegnen. Deshalb heißt es: „sich vertraut machen“. Am Anfang des Vertrautmachens mit dir selbst nimmst du einen Umweg. Du erkennst dich in den Menschen, die dir begegnen. Du liebst dich durch sie, wenn du ihnen sagst, dass du sie liebst. Wenn sie dir sagen, dass sie dich lieben. Du verachtest dich durch sie, wenn

Wort zum Sonntag · 12. Mai 2019
Wer war zuerst da? Die Henne? Oder das Ei? Über die Beantwortung dieser Frage kann man sich streiten. Meine Antwort lautet: Keins von beiden war eher da. Henne und Ei entstanden in ein und demselben wunderbaren Moment. So, wie du und ich: Wir beide sind in diesem einen, vollkommenen, grandiosen Moment entstanden, als das Universum nach langer Atempause endlich ausgeatmet hat. Hielt es vielleicht den Atem an, weil es staunte? Über seine eigene Genialität und über deine insbesondere? Und du?

Wort zum Sonntag · 05. Mai 2019
Die Welt im Tarot spricht vom Gelingen, von Vollendung, von Vollkommenheit. Die Tarot-Karte Welt sagt dir: DU KANNST NICHT SCHEITERN. DU BIST VOLLKOMMEN. Die Welt ist der noch warme Apfelkuchen, der gerade duftend und vollkommen aus dem Ofen kommt. Die Welt bringt dir den Führerschein, den du nun endlich in der Tasche hast. Die Welt kann das Zeugnis einer abgeschlossenen Klasse sein, der Mietvertrag für deine erste Wohnung, das Ende einer Schwangerschaft. Doch was kommt danach? Fängt mit dem

Wort zum Sonntag · 21. April 2019
Welche Karte könnte besser zu Ostern passen, als das Gericht im Tarot? Also habe ich sie mir für heute vorgeknöpft. Jesus wurde verraten, denunziert, gequält und am Karfreitag hingerichtet. Er ist am Ostersonntag von den Toten auferstanden. Dazu stelle ich mir folgende Fragen: Sind wir nicht alle ein bisschen, wie Jesus? Kann das Leben sterben? Ist es nicht immer nur der zu kleine Glaube, der dran glauben (sterben) muss? Sind wir nicht alle ein bisschen, wie Jesus? Oberflächlich betrachtet

Wort zum Sonntag · 07. April 2019
Niemand weiß genau, was beim Urknall passierte. Vielleicht hat das Universum ausgeatmet, vielleicht hat es gehustet. Vor etwa 13,8 Milliarden Jahren entschied das Universum von Knall auf Fall, zu expandieren. Aus einem Samenkorn Materiekonzentrat – unvorstellbar dicht, quasi ohne Vakuum – entstand ein hochpotentes Feld, und Quanten, die stets dort sind, wo du sie beobachtest. Seit dieser Zeit ist nichts Neues mehr entstanden. Das Feld tanzt und ordnet sich sekündlich in einem neuen Muster an.

Wort zum Sonntag · 31. März 2019
Beziehungsmuster gibt es viele. Wenn der Hormonrausch abgeklungen ist, wie die Windpocken, nachdem die rosarote Brille in der dunklen Ecke liegt, zieht oft der triste Alltag ein. Die Liebe schmeckt schal, wie abgestandener Prosecco. Das Kribbeln ist weg und die Schmetterlinge sterben aus. Man ist halt irgendwie zusammen. Ablenkungen werden etabliert. Das Ego übernimmt. Jeder denkt an sich. Doch wo ist die Ekstase hin? Das Gefühl, das deinen Körper beben lässt? Dein Gehirn ist ein Ekstasejunkie.

Wort zum Sonntag · 24. März 2019
Liebeskummer ist ein Geniestreich vom Nerd „Geist“, der dich mit dem Virus vom destruktiven Glauben infiziert. Dieser Virus ist ein Gaukler: Von früh bis spät gaukelt er dir vor, dass du etwas brauchst, etwas, das außerhalb deiner Vollkommenheit existiert: - einen bestimmten Menschen, - einen Umstand, - ein besonderes Ereignis. Du infizierst dich, du fällst herein auf diese Gaukelei, wirst süchtig nach Aufmerksamkeiten, einer Anerkennung, einer liebevollen Geste eines anderen.

Wort zum Sonntag · 17. März 2019
Was ist der Tod? Beißen wir ins Gras, wenn wir sterben? Und was bedeutet Sterben eigentlich? Wie viele Tode sterben wir? Können wir leben, wenn wir Angst vorm Sterben haben? Der Tod wirft viele Fragen auf und er hält mehr Antworten für dich bereit, als du die erträumen kannst. Fakt ist: So sehr du dich auch an etwas klammerst, so sehr du versuchst Umstände, Menschen oder Materie festzuhalten, eines Tages wirst du alles, was Du nicht bist, wieder loslassen müssen. Es gibt nichts, das bleibt...

Wort zum Sonntag · 10. März 2019
ein Tag ganz schnell zum Höllenritt. Du bist das Pferd, der Teufel ist der Reiter, der dir die Sporen gibt. Doch WER ist dieser Teufel, der uns da reitet? Was führt er im Schilde? Und was, wenn „Hotel Hölle“ nur eine Heilungshalle ist? Ein Lazarett, in dem Ersatzbefriedigung und gesellschaftliche Droge ausgeschlichen werden? Bis du wieder nüchtern und klar in der Birne bist? Bis du deine Löcher im Seelenstrumpf erkennst und sie selber stopfst?

Wort zum Sonntag · 03. März 2019
Legt der Liebeskummer Deine Lebensfreude lahm? Kratzt sie langsam aber sicher ab? Schluss damit: hier kommen Techniken, um in deine Kraft zu kommen. Täglich telefoniere ich mit Menschen, die schwach vom Liebeskummer irgendwie ihr Dasein fristen. Der Lieblingsmensch ist weg. Ob Dualseele oder Seelenpartner spielt keine Rolle. Meistens kommt er nicht zurück. Denn er zeigt, wo dein Bewusstsein schwarze Löcher hat. Er zeigt, wo du deine Energie noch wie Perlen vor die Säue wirfst.

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