Wochen-Video by Margret Marincolo

Du liebst nur, was du kennst. Du kennst nur die Dinge, die du dir vertraut gemacht hast. Was du dir vertraut gemacht hast, dem kannst du vertrauen. Der Mensch sucht im Außen, nach Freunden, nach Glück, nach Liebe. Dann sammelt er Liebesbeweise in Regalen, Fotoalben und in der Erinnerung. Warum sucht der Mensch nach Menschen, bevor er sich selbst gefunden hat? Vielleicht, weil er die einzelnen Puzzleteile von sich selbst in allen anderen Menschen findet? Doch nimmt er alle Puzzleteile...

Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan? Kannst du dich daran erinnern? Wenn dir spontan nichts einfällt, dann ist dein inneres Kind traurig und verwahrlost. Es lebt von neuen Erlebnissen. Dabei ist es ganz einfach, etwas NEUES zu tun. Tue es auf eine nagelneue Art. Wenn Du Single bist und dir etwas zu essen zubereitest, wie tust du das? Und wenn du eine Familie hast, wie kochst du da? Kochst du auch für dich allein? Kochst du so, als gälte es, die große Liebe zu ergattern?

Zyklen – aufgereiht wie kostbare Perlen an einer Schnur. Jeder abgeschlossene Kreislauf gleicht einem Schatz am roten Faden deines Lebens. Er macht dich reicher, besonnener, geduldiger vielleicht. Sei nicht naiv, wie der Narr. Dieses geheimnisvolle Wieder und Wieder wird niemals ein Ende finden. Dein eminentes Abenteuer setzt sich unaufhaltsam fort. Es begann, lange bevor du Besitz von deinem Körper nahmst. Es dauert an, wenn dein Fleisch längst zu Staub zerfallen ist. DAS, WAS DU BIST, wird

Tod und Auferstehung – zwei Worte, die dicke Bücher füllen könnten. Für viele von ist Tod jener Moment, wenn unser Körper stirbt. Und Auferstehung ist, wenn trotzdem etwas von uns übrig bleibt. Ein Stückchen guter Seele. Ich bin der Meinung: WIR STERBEN OFT. Der Tod hat vielerlei Gesichter. Und jedes Mal, wenn ich gestorben bin, erstehe ich auch wieder auf. Größer, freier, fröhlicher. Ich erkenne mich vollkommener. Jeder Tod bringt mir viel mehr Leben. Jede Auferstehung bringt mir mehr...

Du bist uralt und blutjung zugleich. Zeitlos – wie das Leben selbst. Du bist nicht dein Körper, du bist nicht die Form, in der sich die Liebe=Leben präsentiert. Du bist das Leben selbst, Liebe pur, Wandel in Erfahrung. Du bist aus Sternenstaub gemacht. Dein Körper wird irgendwann zerfallen, wie ein gut getragenes Kleid, was nun aus der Mode kommt. Doch DU, der Träger/die Trägerin – kann nicht vergehen. Du schnappst dir irgendwann ein neues Kleid, einen neuen Körper, aus den selben...

Kein Mensch verhält sich in jeder Beziehung gleich. Vielleicht erlebst du, dass dein Seelenpartner sich zurückzieht. Du glaubst vielleicht, er hätte Beziehungsangst und ein paar Wochen später lässt er sich auf eine neue Bindung ein. Jeder Mensch ist ein vollkommenes Universum. Doch er zeigt dir nur einen kleinen Teil davon. Was er dir zeigt, ist deine Projektion. Was er dir zeigt, das siehst du in ihm. Was er dir zeigt, das ist, was du gerade bist.

Gepierctes Herz: Die Drei der Schwerter sind zu Unrecht oft verteufelt. Zeigen sie dir doch nur deine destruktiven Gedankenmuster auf. Gedankenmuster kann man ändern. Tust du das, ist der Liebeskummer bald über alle Berge... Schöne Woche, Deine Margret

Können wir wahrhaftig leben, wenn wir Angst vorm Sterben haben? Der Tod nimmt dir alles ab, was nicht reines Leben ist. Er trennt die Essenz von der Form oder die Spreu vom Weizen. Wenn der Tod kommt und seine Arbeit tut, wirst du lebendig sein. Lebendiger als je zuvor. Reines, grenzenloses Leben. "HILFE ICH STERBE" – sagte die Raupe und wurde zum Schmetterling.

Der Teufel wird zu Unrecht oft verteufelt. Man erzählt sich Geschichten über ihn, packt ihn in Filme und dichtet ihm Grausamkeiten an. Er dient der Kirche, um ahnungslose Menschen einzuschüchtern und gibt den Ordensträgern MACHT. Kaum jemand sieht ihn gern, auch nicht im Tarot. Ich liebe ihn, den Fackelträger, der mir zeigt, wo ich noch abhängig – wie eine Marionette – an unsichtbaren Fäden zappele. Er zeigt mir, wo sich mein Suchen in Sucht verwandelt, er mahnt mich mit erhobener Pratze...

Es ist nicht leicht, einen geliebten Menschen loszulassen. Von alleine geht es meistens nicht. Hier kommen Techniken, die angewendet werden wollen. Hier sind sie: 1. Annehmen 2. Brief schreiben (hast du alles gesagt, getan, gefühlt?) 3. Schattenarbeit 4. Worstcase-Szenario 5. Fühlen 6. Authentisch sein 7. Beziehungethik festlegen 8. Sport Viel Spaß beim Üben..

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