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Lernaufgaben für Dualseelen: die Vier der Münzen im Tarot

Welchen Herausforderungen / Lernaufgaben darfst du dich jetzt stellen, da die Karte "Vier der Münzen" in deine Hände fällt?

Vom Klammeraffen zum Rollercoasterkapitän. Du hast gelernt, die Dinge festzuhalten, die du dein eigen nennst. Doch was gehört dir wirklich? In letzter Konsequenz? Welche Sicherheit kann dir das Leben bieten außer der, dass sich doch alles ändert?

Überlege, wo du dich an Besitz, an Wissen und an Menschen klammerst. An welchen Fronten kämpfst du noch um etwas außerhalb von dir? Selbst dein Körper ist nur ein Gefährt. Er ist nicht, was du bist, er ist, was du gerade hast. In diesem Leben, im Hier und Jetzt. 

Lass alles sein, wie es gerade ist. Entspanne dich in den wunderbaren Augenblick hinein. Nur was du anerkennst, das wird sich wandeln. Wisse, dass du alles haben wirst, was du mit Gedanken und Gefühlen wählst. Das ist Schöpfung. Das ist Manifestation deiner Heiligkeit. Lasse los, wo du noch klammerst. Besonders, wenn es Menschen sind. Oft passiert erst dann ein Wunder, wenn du die Arme öffnest.

Erkenne, woran du hängst.

Decke auf, woran du dich klammerst.

Gib deinen Lieblingsmenschen frei. Ein Rehlein springt nicht, in einer Streichholzschachtel. Ein Fischlein schwimmt nicht in der Hand. Die Liebe lässt sich nicht dauerhaft in eine Form zwängen, in der du sie haben möchtest. Lass einen Wunsch oder eine Erwartung endlich fallen. Es ist Zeit, der Freiheit auf den Zahn zu fühlen.

Überprüfe deinen Besitz. Manchmal kann Entrümpeln einer Liebe auf die Sprünge helfen. Wenn du dich von Ballast und von Materie trennst, dann befreist du dich.

Sprich Menschen frei. Sage ihnen, dass du sie in deinem Herzen tragen wirst, dass du sie jedoch aus dem Gefängnis deiner Erwartungen entlässt. Kein Inhaftierter wird dich jemals lieben, solange du ihm sein Recht auf Freiheit vorenthältst. Lässt du ihn gehen, sprichst du dich selber frei. Für neues Glück. Für Liebe.


Was sagt dir deine Dualseele Durch die Karte "Vier der münzen" im tarot?

Geliebte Dualseele: Ich liege wach. Mal wieder, wie so oft, seit ich dich kenne. Der Schraubstock deiner Bedürftigkeit zieht sich zusammen und quetscht mich ein. Er schnürt mir Luft und Liebe ab. Dein Ego schraubt ganz cool und unbeeindruckt weiter. Du nennst es Nähe. Ich sage dazu Folter. Dann gibst du dieser Farce ein Etikett. Dualseelenliebe. Es kann nur einen (für dich) geben. Und der bin ich.

Hör doch auf mit diesem Quatsch.

Was soll das sein? Eine Rechtfertigung fürs Opferspiel? Eine Erklärung dafür, dass du dich an mir festbeißt, wie ein Piranha? Bin ich Besitz für dich, den du zu brauchen glaubst? Deine zweite Hälfte? Das Puzzleteil, das dir zum Glück noch fehlt? Wer schreibt so etwas? Wer redet dir solchen Blödsinn ein? Dass du auf mich warten musst? Dass am Ende alles gut ist mit uns beiden? An welchem Ende? In welchem Leben?

 

 

Ich bin nicht einverstanden. Ich werde es nie sein. Dein Wahlfach ESOTERIK gefällt mir nicht. Ich bin nicht, was du glaubst. Ich bin einfach reine Projektion der tiefen Wunde, die du seit Ewigkeiten in dir trägst. Und was wir beide haben, ist Liebe mit Arsen, die dich schleichend killt, bis jeder Tropfen Lebenslust aus dir verschwunden ist.

 

Spring ab und zieh den Herr der Ringe endlich von deinem Finger. Wirf ihn ins Feuer, das Abhängigkeit verbrennt und reine Wahrheit schmiedet. Die Wahrheit, dass du keinen brauchst, wenn du dich selbst gefunden hast.

 

Schönen Donnerstag,

 

Deine Margret


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