7. Schlüssel zr Selbstliebe: Reflektieren

Du liebst nur, was du kennst. Du kennst nur die Dinge, die du dir vertraut gemacht hast. Was du dir vertraut gemacht hast, dem kannst du vertrauen.

Der Mensch sucht im Außen, nach Freunden, nach Glück, nach Liebe. Dann sammelt er Liebesbeweise in Regalen, Fotoalben und in der Erinnerung. 

 

Warum sucht der Mensch nach Menschen, bevor er sich selbst gefunden hat? Warum liebt er einen anderen, bevor er sich selbst lieben kann?

 

Vielleicht, weil er die einzelnen Puzzleteile von sich selbst in allen anderen Menschen findet? Doch nimmt er alle Puzzleteile an? 

Ich habe 5 Jahrzehnte nach mir selbst gesucht. ich wollte nur die exquisiten Puzzleteile sammeln, alle anderen habe ich abgelehnt. Bis ich merkte, dass ich mich leer und unvollkommen fühlte.

Heute kann ich mich mehr und mehr in allen Menschen wiederfinden. Ich erkenne, dass ich stets in einen Spiegel blicke. Ob mir gefällt was ich sehe oder ob ich manchmal angewidert bin: ICH BEGEGNE STETS MIR SELBST. Ich nehme an. Mehr und mehr. So gut es mir gelingt. Und so mache ich mich täglich mit mir selbst vertraut. Ich erkenne mich und kann mich immer tiefer lieben.

Reflektieren ist der Umweg, dich über einen anderen zu erkennen

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Auszug aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

 

"Komm und spiel mit mir" schlug ihm der kleine Prinz vor. "Ich bin so traurig..."

"Ich kann nicht mit dir spielen", sagte der Fuchs. "Ich bin noch nicht gezähmt!"

"Ah, Verzeihung!" sagte der kleine Prinz.

Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu:

"Was bedeutet das: >zähmen< ?"

"Du bist nicht von hier", sagte der Fuchs, " was suchst du?"

"Ich suche die Menschen", sagte der kleine Prinz. "Was bedeutet >zähmen<?"

"Die Menschen", sagte der Fuchs, "sie haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig. Sie halten auch Hühner. Das ist ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner?"

"Nein", sagte der kleine Prinz, "ich suche Freunde. Was heißt >zähmen<?"

"Das ist eine in Vergessenheit geratene Sache", sagte der Fuchs. "Es bedeutet: sich >vertraut machen<."

"Vertraut machen?"

"Gewiss", sagte der Fuchs. "Noch bist du für mich nichts als ein kleiner Junge, der hunderttausend kleinen Jungen völlig gleicht. Ich brauche dich nicht und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt..."

 

Selbstliebe ist, zu allen Spiegeln JA zu sagen und dann das Original zu umarmen, bis es lächelt. Die Außenspiegel werden reagieren. Sei dir sicher.

 

Schönen Tag, tolle Woche,  Deine Margret

 

 

 

Video: 7. Schlüssel zur Selbstliebe – Reflektieren