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Dualseelen & Angst: im Schlagschatten der Liebe

Dualseelen und Seelenpartner bringen deine größte Angst zum Vorschein: die Angst, nicht liebenswert zu sein.


 

Angst kann uns lähmen. Und das tut sie gerne und oft. Damit wir an ihren Tentakeln rütteln, die uns mit ihrem Gift betäuben, lähmen und in ein Koma schicken. Dabei ist Angst in ihrem Kern nur eins: Liebe.

 

  1. Woher kommt die Angst, warum ist sie nötig?
  2. Warum sind wir von Angst ergriffen?
  3. Wie beeinflusst Angst unsere Wahl, unsere Entscheidungen und unsere Kreationen?
  4. Was ist die Urangst?
  5. Fazit: Angst & Dualseelen: wie löst du dich von deiner Angst?  

 



1. Woher kommt die Angst und warum ist sie nötig?

Am Anfang war nur Liebe. Die Liebe waberte – wie süßer, heller, hochpotenter Brei aus Licht – so vor sich hin. Sie war – und sie ist – ALLES was ist. Sie wußte, dass sie Liebe ist, doch sie wollte sich ERFAHREN

Stell Dir vor, du weißt, dass du eine gute Mutter oder ein guter Vater bist. Doch solange du keine Kinder hast, kannst du es nicht mit Sicherheit wissen. Du kannst es glauben, doch du kannst es nicht erfahren. Bis du dich dazu entscheidest, ein Kind in dein Leben zu rufen, es zu machen.

So ähnlich ging es auch der Liebe. Sie erschuf etwas, dass es noch nicht von ihr gab. Ein Kind, dass so ganz anders war, als die Liebe selbst. Und so erschuf die Liebe aus ihrem eigenen Fleisch und Blut ihr Gegenteil: sie erschuf die Angst.

 

Merke: ANGST IST LIEBE – DUNKEL EINGEFÄRBT. ANGST IST SCHLAGSCHATTEN DER LIEBE.

 

Und plötzlich war das Spielfeld vom Leben perfekt. 2 Tore: Angst und Liebe und eine Wahlmöglichkeit für jeden Spieler: ein freier Wille.


Dualseele hin oder her: Wofür ist die Angst nötig?

Die Angst wird nötig, wenn die Liebe sich erfahren und sich nagelneu erschaffen will. Sie ist bedingungslos, doch wie  kann sie sich als bedingungslos erfahren, wenn es nichts gibt, was nicht Liebe ist? Die Liebe "brauchte" im Kontext ihrer Absicht (die Liebe braucht natürlich nichts. Sie wählt es) etwas, das sie neckt, das sie herausfordern kann, etwas – dass sich total konträr verhält. 

  • Die Liebe dehnt sich unaufhörlich aus – also erschuf sie etwas, das sich zusammenzieht.
  • Die Liebe gibt alles, was sie hat – sie erschuf etwas, das alles an sich reißt.
  • Die Liebe verbindet alles mit allem –  sie erschuf etwas, das alles trennt.
  • Die Liebe wählt es, zu spielen – sie erschuf etwas, dass lieber kämpft.
  • Die Liebe nutzt ihre Macht FÜR alle Wesen – sie erschuf etwas, das seine Macht gegen andere benutzt.

 

Und seit es nun also die Angst auf dem Spielfeld aller Ewigkeiten gibt, kann die Liebe sich erfahren. Als Liebe. Sie sieht, wie es die Angst macht und kann sich in einer neuen, höheren Version von sich selbst erschaffen. Sie kann immer noch mehr Liebe sein.

Die Anwesenheit der Angst motiviert die Liebe.

 

Die Spieler auf dem Spielfeld rennen meistens hin und her. So, wie ich es tue. Mal bin ich in Angst, dann wieder bade ich in warmer Liebe. Die Liebe zieht mich täglich an und zeigt mir, was doch möglich ist, wenn ich ihr vertraue. Wenn ich in Angst bin, wird mir das bewusst. Ich spüre die Angst, ich tauche darin ein, ich lass mich von ihr nehmen und bleibe im Gefühl. Bis sie weicht, bis sie sich wandelt. In pure Liebe. 

 


 

Erinnere Dich: Angst ist eingefärbte, dunkle Liebe. Mach es dir bewußt: atme Angst ein und Liebe aus. Die Angst wird wieder, was sie immer war: LIEBE.

 

Das Spiel der Liebe geht so lange, bis kein Krümel Angst mehr übrig ist. Das Paradies ist nun zurück auf Erden. Glückliche Langeweile kehrt wieder in den Himmel und den Liebes-Alltag ein. Denn: Ohne Angst kannst Du keine Wahl mehr treffen. Es gibt nichts zu erschaffen, es gibt nichts zu tun. Alles ist fehlerfrei und mehr als gut. Deine Erfahrung von dir selbst ist nun zu Ende.

In diesem Moment atmet die Liebe wieder ein. Sie inhaliert die Schöpfung und atmet eine neue aus. Ein neuer Urknall, ein neues Spiel in den ewigen Gezeiten. Eine neue Überdosis NICHTS.

 


Dualseelen bringen dieses Spiel zum Laufen. Sie sind die Spielmacher, die Stürmer, wenn es ums "Liebe machen" geht.

Und: Sie müssen an der Angst vorbei. Und das geht nur im Spiel. Verkrampft wird Kampf daraus und manch ein Foul. 



2. Warum sind wir von Angst ergriffen?

Angst ist die Idee, dass du etwas nicht kriegst, was du zu brauchen glaubst. Angst ist die Mutter von Mangel und Bedürftigkeit.

Wir haben also Angst, weil wir glauben, dass es nicht genügend Liebe, nicht genügend Geld, nicht genügend Kunden für unser Geschäft, für unser Unternehmen gibt. Wir haben Angst, die Dinge, die wir angesammelt haben, wieder zu verlieren.

Wir haben Angst vor der Verantwortung, vor der Position, die wir beziehen. Wir haben Angst, was unsere Wahl mit den Menschen in unserem Leben macht. Wir haben Angst vor dem Leben selbst, weil wir uns vor dem Sterben fürchten. Und so fangen viele Menschen überhaupt nicht richtig mit dem Leben an. Aus Angst stehen sie auf der Bremse und verpassen das Paradies. Ich kenne das gut.

 

 

Es gibt nur zwei Mütter im Universum. Angst und Liebe. Die erste gebiert das, was lähmt, be-urteilt, zusammenzieht und trennt, die andere gebiert das, was motiviert, bestätigt, öffnet und verbindet. 

 

Welche Auswirkung hat Angst auf die romantischen Liebesbeziehungen? 

 

Zu allererst bist du von Angst ergriffen, dass dich da draußen niemand lieben könnte, dass du alleine bleibst. 

Hast du jemanden gefunden, der dich liebt, dann hast du Angst, diese Liebe wieder zu verlieren.  Du verlierst niemals die Liebe. Du verlierst die VORSTELLUNG, die du von dieser Liebe hast.

 

Liebe bedeutet nicht, mit jemandem zu leben. Doch das ist es, was wir erwarten. Unsere gewaltigen Emotionen geißeln uns. Dann sagen wir ohne nachzudenken: "Ich liebe Dich so sehr". Anstatt bei der Wahrheit zu bleiben und zu sagen: " Ich fühle mich extrem zu dir hingezogen.

 

Ich werde fast verrückt vor lauter Emotionen." 


Im gleichen Atemzug wollen wir, das der geliebte Mensch, der Seelenpartner, die Dualseele unserem Leben einen Sinn verleiht. Wir wollen gebraucht werden. Wir riegeln diese Liebe ab. Wir stecken sie in ein Einweckglas und schreiben "MEINE" drauf.

Wir erwarten Exklusivität der Liebe, des Gefühls. Wir fragen: "Wie sehr liebst du mich? Hast du einen anderen Menschen jemals so geliebt?"

Wir setzen die Messlatte hoch, veranstalten Olympiaden und wollen Olympiasieger im Herzen unseres Lieblingsmenschen sein. Andere Menschen werden als Konkurrenten und Konkurrentinnen betrachtet, als Rivalen und Rivalinnen. Wir erfinden Spielregeln,

gelbe und rote Karten und auch Platzverweis. Wir schmeißen raus, wir holen neue Spieler rein. Wir wollen bleiben, wie wir sind und hoffen auf Verbesserung. "Mit einem neuen Partner wird es schon besser werden."

Für den natürlichen Ausdruck der Liebe verhängen wir die Todesstrafe. Die Beziehung wird hingerichtet. Dabei schneiden wir uns immer wieder von uns selber ab. Wir haben Vorurteile, wir fällen Urteile und richten und ein anderer ist daran schuld.

Doch das ist keine Liebe und das wird niemals Liebe sein. Es ist frisierte Liebe wie ein Buchsbaum in Versailles. Das ist Vorliebe.

 

 

Dein Seelenpartner, Deine Dualseele erscheint just in diesem Moment als schwarzer Schwan. Schwarze Schwäne zerreißen dein Weltbild in ein paar Sekunden. Sie sind so anders, als es auf deiner Liste steht. Sie tun stets das Gegenteil von dem, was du erwartest. Sie zeigen dir deine größten Ängste auf. Sie rütteln an jedem NEIN, das wie ein Wolkenkratzer in deinen blauen Himmel ragt. Sie sind wie Kamikazen von 9/11. Sie reißen deine Wolkenkratzer ein. Sie tun es, weil sie es müssen. 

 

Du hast deinen Seelenpartner / deine Dualseele auf den Plan gerufen. Jammere nicht.

 

Glaube nicht, dass dies ein Zufall ist. 

 

 

Zufall ist das, was dir zufällt, nachdem du es mittels Gedanken und Gefühlen über deiner Birne in Position gebracht hast.


3. Wie beeinflusst Angst deine Entscheidungen und deine Manifestationen?

Angst beeinflusst alles. Während die Liebe Brücken baut, reißt Angst diese Brücken ein. Während das Herz der Liebe jedem Menschen offen steht, sichert die Angst ihr Herz wie Alcatraz. Während die Liebe jeden goldenen Käfig öffnet, sperrt die Angst geliebte Menschen ein und wenn es "nur" der goldene Käfig der Gedanken ist. Während die Liebe die ganze Welt umarmt, verschränkt die Angst ihre Arme vor der engen Brust.

Angst zeugt neue Angst. Angst bringt dich vom Haus der Fülle in die Gosse vom Mangel.

 

Ein Mensch der weiß, dass er nichts braucht, ist frei von Angst.

 

Doch du glaubst, du brauchst deinen Lieblingsmenschen. Du glaubst, du brauchst deinen Seelenpartner. Du glaubst, du brauchst deine Dualseele

und so klammerst du dich an diesen Menschen.  Du tust es vielleicht mit Taten, du tust es vielleicht mit Worten, indem du diesem Menschen schreibst, wie sehr du ihn doch brauchst. Du tust es vielleicht in Gedanken, indem du dich in seine Arme beamst. Du wirst Radarsatellit und Drohne im Leben eines anderen. Dein Seelenpartner wird sich mehr und mehr entziehen. Er wird sich verkriechen, damit er endlich Ruhe hat. Vor deiner Bedürftigkeit, vor der Angst, nicht gut genug zu sein. 

Wenn er sich verkriecht, wenn er sich zurückzieht, wird deine Angst noch größer sein. 

Ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt.

Stelle dich deiner Angst. Lass den Lieblingsmenschen einfach Mensch sein. Fühle, worin deine tiefste Angst besteht. Tauche darin ab.

 

 Durchschaue die Angst
und du erkennst das Leben.


4. Die Urangst: Angst vor dem Leben selbst.

Margrets These: Die Urangst aller Ängste ist die Angst vor dem Leben selbst.

 

Ich bin der Meinung, zu viele Menschen leben nicht. Sie vegetieren. Sie haben Angst vor dem Leben, weil sie glauben, dass sie scheitern können. Wir haben Angst vor dem Leben, weil wir glauben, dass wir sterben können. Wir haben Angst, weil wir glauben, das wir unser Körper sind. Wir haben Angst, dass am Ende unserer Zeit unser Ziel noch in weiter Ferne liegt. 

 

Weil wir Angst vor dem Leben haben, haben wir auch Angst vor unserem Licht, vor unserer Genialität, vor unserer Magie. Wir haben Angst vor unserer wahren Größe, wir haben Angst vor unserer Macht. Denn:

 

Macht bedeutet, Verantwortung zu tragen: für jeden Gedanken, jedes Gefühl, für jedes Wort, für jede Handlung. Auch jene Handlung im Affekt. Übernimm Verantwortung – für alles, was dir widerfährt.

 

Deine Macht anzunehmen, heißt, dass du für jeden Umstand in deinem Leben verantwortlich bist. Wenn du verantwortlich bist, hast du Macht. Wenn du Macht hast, kannst du die Dinge ändern. Wenn du die Dinge änderst, nimmst du dein Leben in die Hände. Wenn du dein Leben in die Hände nimmst, dann lebst du voll und ganz. 

 

 

 

Schritt um Schritt erkennst du, dass du nichts brauchst. Schritt um Schritt erkennst du, dass sich im Außenspiegel nur deine Innenwelten zeigen. Schritt um Schritt veränderst du das Hologramm von deinem Leben.

 

Du erfährst, dass du viel größer als dein Körper bist. Du erfährst, dass du noch da bist, wenn dein Körper stirbt. Du erfährst, dass das Leben immer weiter geht, nur dieses eine Spiel – das wird irgendwann für dich zu Ende sein. 

 

Na und? Du würfelst wieder eine Sechs und fängst von vorne an. Mit einem neuen Kleid als Körper. Mit ein paar neuen Seelenpartnern. Mit einem neuen Plan vom Glück. 

 


Fazit: Angst & Dualseelen

Wenn die Angst kommt, dann stell dir diese Fragen:

  • Was glaube ich zu brauchen?
  • Und Warum glaube ich, es zu brauchen?
  • Brauche ich wirklich diesen einen Menschen, nur weil er die Dualseele ist?
  • Und was wäre, wenn ich diesen einen Menschen nicht kriegen kann?
  • Könnte ich ohne ihn klarkommen?

 

 

Im Angesicht deiner Dualseele / deines Seelenpartners gibt es zwei Varianten von Angst:

1. Die Angst, niemals mit ihn zusammenzukommen

2. Die Angst, dass diese Beziehung auseinander bricht.

 

Wie lässt sich dieses Dilemma lösen? Wie streifst du deine Ängste ab, wie ein zu enges Kleidungsstück?

Indem du erkennst, WER und WAS du wirklich bist.

Indem du erkennst, dass es da draußen keinen Menschen gibt, der dich glücklich machen kann. Indem du erkennst, dass alle Liebe dieser Welt in DIR allein ihren Ursprung hat.

Indem du mehr und mehr erkennst, dass du ALLES bist. 

Dann erkennst du, dass du von keinem anderen jemals Liebe brauchst. 

 

Immer dann, wenn ich glaube, dass es da draußen etwas gibt, das mir Freude machen kann, immer dann, wenn ich mich bemühe, außerhalb von meiner Seele Erfüllung zu erlangen, immer dann gerate ich in Angst.

 

Erfüllung, Friede, Glückseligkeit, Freude und Harmonie sprudeln aus mir heraus. Ich kann sie nur in meinem Inneren finden. Jedes Suchen im Außengarten meiner Innenwelt, lässt mich leer ausgehen. Und dich ebenfalls. Du & ich: wenn wir beide das begreifen, wenn wir beide uns daran erinnern, dann löst sich Angst wie Bodennebel auf. Sie weicht einem klaren, hellen Tag. Sie weicht der Liebe.

 

 


Ein bisschen Ironie zum Schluß:

Umso mehr du dich löst: von der Illusion der Bedürftigkeit, vom Notstand und vom Leid, umso mehr werden die Menschen dich suchen. Du wirst zum Magnet. Deine Ausstrahlung potenziert sich, denn sie ist endlich frei und nicht mehr im Käfig der Angst gefangen.

 

Menschen fühlen sich von jenen Menschen magisch angezogen, die lässig in sich ruhen: Menschen, die zugleich mutig, stark, klar, achtsam und dankbar sind.

Menschen fühlen sich von Menschen angezogen, die eine Ahnung davon haben,

wer sie in tiefster Wahrheit sind. Die tief in ihrem heiligen zu Hause angekommen sind. Menschen, die wissen, dass jeder Schatz nur im Inneren zu bergen ist. 

 

Diese Wahrheit wird dir jeder spirituelle Meister flüstern, du kannst sie in jedem spirituellen Buch lesen, du hast sie schon tausendmal gehört. Nun ist es Zeit. Zeit, sich auf den Weg zu machen. Zeit dich zu befreien. Immer mehr. Jeden Tag aufs Neue: von Angst, von Zweifeln, von alten Glaubenssätzen.

Gib deine Dualseele / deinen Seelenpartner frei. Schreite durch deine Angst hindurch. Finde Frieden. Komme in deinem heiligen zu Hause an.

 

Hier gibt es noch ein Video.

Schönen Sonntag,

Deine Margret

 


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