Seelenpartner: Hölle oder Happy End?

Seelenpartner: Höllenritt zum Happy End?

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Ich kenne das Gefühl, wenn man einen Seelenpartner trifft.

Zum allerersten Mal in diesem Leben.

Zum tausend-und-ersten  Mal am Bahnhof der Galaxie.

Ahnungen ziehen durch Deine Nase und fluten Deine Sinne –

wie Duft aus einer wohl bekannten Bäckerstube.

Oft verführerisch, manchmal verkohlt und angebrannt.

Du schließt die Augen. Drehst und neigst den Kopf.  Suchst nach Fetzen von Erinnerung.

Folgst dem Duft. Saugst jeden Millimeter davon auf.

 

Die Welt hält ihren Atem an.

 

Das Universum rastet ein.

 

Und Du? Du rastest aus.

 

Bis eben war der Seelenpartner nur ein Mensch.

Ein Mensch, wie jeder andere.

Hineingestellt in Dein normales Alltagsgrau in Grau.

Doch das ist augenblicklich Schnee von gestern.

Der müde Himmel taucht sein monotones Grau in frisches Himmelblau.

Schalmaien spielen von allen Dächern.

Die Turteltäubchen fliegen. Richtung Wolke Sieben. 

Bevor sie stürzen. Doch das siehst Du nicht.

 

Dein Blick klebt längst wie Lindenblütenhonig am auserwählen Exemplar.

Die Pupillen weit, der Blick verklärt. Im Herzen hundert Pfeile.

Du hast das Exemplar nicht auserwählt. Schon klar. ich weiß es. 

Deine Seele wars.

 

 

Amor hat Hochsaison

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Es ist, als hätte irgendjemand das komplette Setting Deines Lebens ausgetauscht.

Kulisse, Sorgen, Nebensächlichkeiten: Alles weg. Oder:  Alles neu?

 

Dort, wo Sinnlosigkeit soeben noch Deine Zellen flutete, da blüht nun Sinn.

Wie Unkraut gehen seine sinnlich-radikalen Samen auf. 

 

Reimt sich deshalb das englische Wort für Sünde (SIN) auf SINN?

 

Eins ist Dir auf alle Fälle klar: Dieser Mensch, der muß es sein – oder eben keiner.

Was hat Dein Leben sich hier ausgedacht?

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Bist Du bereit?

Ich weiß, ich wiederhole mich. Du kannst Dich gleich daran gewöhnen.

 

Dein Seelenpartner ist Dein Spiegel: radikal, streifenfrei, skrupellos.

 

Er wird Dich nicht schonen. Er zeigt Dich ungeschminkt. Frühmorgens nach durchzechter Nacht.

Er wird Dich nicht retten.

Er wird Dich reiten. Bis du zugeritten bist. Bis Du zusammenbrichst. Unter der Last der Verleugnung, WER DU BIST.

Er wird deinetwegen nicht seine Frau verlassen. Auch seine Freundin nicht.

Er wird den Kontinent nicht wechseln. .

Er wird dem Drang Deiner Bedürftigkeit nicht entsprechen.

Er bleibt Dir jede Antwort schuldig, bis Du sie Dir selber gibst,

Er wird nicht kommen, um Dich zu lieben.

Er wird Dir zeigen, was Lieblosigkeit ist. 

Er zeigt es Dir auf brutalste Art und Weise. Bis Du Dich am Boden suhlst.

 

Wie re-Agierst Du? Hast Du es versucht?

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Jammerst Du?

Bettelst Du um Versöhnung?

Jagst Du ihm in Gedanken ständig hinterher?

 

Er-WARTEST Du? Am Bahnhof der Hoffnungslosigkeit?

Bis Herz und Haare grau?  Bis Deine Tage vergeudet und gezählt erscheinen ?

 

"Ich kann ihn einfach nicht vergessen"

"Ich werde nie wieder einen anderen lieben."

"Ich komme nicht los von ihm. Ich habe doch alles schon versucht."

 

Ausreden. Erspare sie Dir und Deiner Welt, wenn Du weiterkommen willst.

Und Nein. Das hast Du nicht. Du hast noch nicht alles versucht.

 

Du hast im Grunde überhaupt noch nichts versucht. Du drehst mit einem Affenzahn im "Hamsterrad der alten Muster" Deine einstudierten Runden.

 

Du tust, versuchst das Gleiche. Immer und immer wieder.

Das ist wie aufgewärmte Suppe, die so langsam schimmlig wird.

So kommst Du hier nicht weiter. Diese Nummer schmeckt nicht mehr.

 

Schon Albert Einstein sagte:

 

"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."

 

Machen Seelenpartner wahnsinnig? 

Ich würde sagen, sie zeigen Dir den Wahnsinn alter Muster auf. 

Muster, die Dich fixieren, die sich wie Gips um Deine freie Seele legen.

Gips, auf dem jeder Deiner Seelenpartner unterschreibt. Sein Tattoo hinterlässt. Die Erinnerung an eine eigene, alte Wunde. Stempel und Erinnerung an Deine Lernaufgaben.

Aufgaben, die Dich frei und erst recht zum Meister machen.

Sprenge den Gips von Deiner Seele

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Gibt es ein Wundermittel im Medizinschrank der Seele?

Die Antwort lautet: JA

Das Wundermittel heißt: GEFÜHLSINFUSION

 

Doch wie jedes Wundermittel musst Du es benutzen. Du musst es Dir verabreichen. 

Du musst es schlucken oder impfen. Trinken, inhalieren, darin baden.

Bleibt es im Schrank der tausend Flaschen, wird es Dir nichts nützen.

 

GEFÜHLSINFUSION: Du musst FÜHLEN.

 

"Ich fühle doch so viel" höre ich meine Klienten täglich sagen.

Ja, mag sein, Du fühlst. Und Du denkst dabei. Du springst hin und her, zwischen Gedanken und Gefühlen. Lenkst Dich ab. Verzettelst Dich.

In einer Hand das Sandwich, das Deinen Kummer lindern wird. In der anderen vielleicht noch ein Proseccoglas, dass Deinen Durst nach Liebe ganz bestimmt nicht stillt.

 

Leg alles beiseite. Das Sandwich, das Proseccoglas, das Selbsthilfebuch, die Wärmflasche auch.

Zeit, in alte Scheiße einzutauchen und zu fühlen.

FÜHLEN, ABER WIE?

Hier kommt die Technik.

Setze Dich hin. Immer dann, wenn die Kacke am Dampfen ist. Auch, wenn Du bei der Arbeit bist.

Geh aufs Klo. Es dauert nicht besonders lange. Fünf bis sieben Minuten sind eine gute Zeit.

Setzt Dich hin, auf den Stuhl, aufs Klo, auf den Toilettendeckel. Ganz egal.

 

Sitze steif, wie eine Salzsäule. Das ist das Wichtigste an der ganzen Übung. Bleib steif. Regungslos. Zu Stein erstarrt.

 

Dein Leben spielt sich nun und NUR im Innern ab.

Hier tobt der Kampf.

Hier brodelt die Scheiße.

Hier wartet Heilung, weil hier die alten Wunden sind.

 

Dein Kopf wird jucken, der Mückenstich wird beißen, eine Bandscheibe wird sich melden.

Der Kuchen von vorhin wird Dir schwer im Magen liegen.

Bleib steif. Bleibe innen.

 

Fühle.  FÜHLE.  F Ü H L E...

 

Fühle auf eine Art und Weise, wie Du noch nie gefühlt hast.

Fühle radikal. Ohne Kondom.

Jetzt bist Du präsent.

Jetzt bist Du im Hier und Jetzt.

Vielleicht zum ersten Mal.

Sei völlig im Gefühl.

Tauche ein.

Tauche tief.

Lass Dich nehmen.

Bleibe dabei in Beobachtung.

Beschreibe Dir selbst das Gefühl. Still. 

Ohne Drama.

 

Wo genau wirkt es?

An welcher Körperstelle?

Wie groß ist es?

Hat es eine Farbe?

Zieht es?

Reißt es?

Macht es Druck?

Dehnt es sich aus?

Welche Intensität hat das Gefühl auf einer Skala zwischen 1 und 10?

 

Bleibe dabei steif, wie eine Salzsäule. Die ganze Zeit.

Wenn  das Gefühl an Intensität verliert, kannst Du aufstehen, auferstehen.

Du bist einen neuen Tod gestorben.

 

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Wir haben verlernt, zu fühlen...

Monotasking ist in!

Oft, wenn ich die Technik meinen Klienten erkläre, bekomme ich folgende Antwort:

 

"ABER ICH FÜHLE JA. ES BRINGT EINFACH NICHTS"

 

 

meine Standartantwort lautet:

 

"Nein, Du fühlst nicht richtig, wenn's nichts bringt."

 

In einer Multitasking-Ära, in der wir Schnittlauch schneiden, mit unseren Kindern Mathe-Hausaufgaben machen und nebenbei mit unserem Partner über sexuelle Unlust debattieren, während wir im selben Moment den Liebeskummer der Freundin therapieren...

alles gleichzeitig wohlgemerkt...

...haben wir vergessen, was es heißt, absolut präsent zu sein.

 

Multitasking macht frigide. Es stirbt die Lebenslust.

So multigetastet sind wir, dass uns etwas fehlt, wenn wir versuchen, auf den Punkt zu kommen.

 

Der G-Punkt macht`s

 

Willst Du Ekstase oder Frieden, dann trachte nach dem G-Punkt, in jeglicher Erfahrung. Nur wer fühlt, der lebt. Nur wer viel fühlt, lebt intensiv.

Mach Dich nackt, von allen Nebensächlichkeiten. Bleibe, SEI  in einer Sache.

MONOTASKING  ist in.

Halte den Fokus. Lerne Leben neu. Dann klappt`s auch mit dem Seelenpartner.

 

Schönen Sonntag, Deine Margret

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Kommentare: 6
  • #1

    Ricarda (Sonntag, 23 September 2018 09:49)

    Danke liebe Margret für dein Wort zum Sonntag.
    Es tut so gut die Dinge, die man ja weiss, mal wieder zu hören und zu verinnerlichen.
    Wunderbar geschrieben.
    Schönen Sonntag dir ❤

  • #2

    Marisa (Sonntag, 23 September 2018 10:25)

    Hallo liebe Magret�
    Vielen Dank für diesen Beitrag��
    Ich stelle mir die Frage: Kann denn der Seelenpartner nicht auch der Lebens- und Liebespartner sein oder werden? Wie oft kommt es vor, dass man sich einem Menschen so tief verbunden fühlt?? Dass man das Gefühl hat, man kennt sich schon ewig, obwohl man sich gerade erst kennengelernt hat�.. Ich wünsche mir sehr, dass das so sein kann, dass der Seelenpartner auch Liebespartner ist���

    ganz liebe Grüße Marisa

  • #3

    Antje (Sonntag, 23 September 2018 12:28)

    DANKE für diese Sonntagsworte du Liebe❣️
    Auch wenn ich schon hundert Mal über Seelenpartner gelesen habe, jetzt hab ich ein paar Dankbarkeitstränchen in den Augen. Mit deinen Worten „Die Welt hält ihren Atem an. Das Universum rastet ein.“ hast du mich gerade 29 Jahre zurückgebeamt. Der Moment, in dem ich IHN zum ersten Mal sah, ich fühle diesen Moment heute noch, sehe es klar vor mir. Damals wusste ich noch nichts von Seelenpartnern, mit meinen jugendlichen 15 Jahren. Doch dieser winzige Augenblick hat mich immer wieder durch die Hölle getragen, weil ich tief in mir wusste, dass das Universum einen Plan für mich hat und mir nicht einfach so sowas Besonderes schicken würde.
    Dann kamen 20 Jahre Achterbahn zwischen Himmel und Hölle. Immer, wenn ich dachte, so jetzt wird’s langsamer, gleich geschafft, stand da immer wieder die gleiche Wahnsinns-Fratze, die mir frech ins Gesicht grinste und schrie „noch ne Runde“.
    Bis ich mir die Gefühlsinfusion eines Tages selbst injiziert habe. Mit voller Wucht, Überdosis. Der Wagen hielt am höchsten Punkt - Absturz oder Ausstieg. Ich entschied mich für Ausstieg. Nicht aus der Beziehung, sondern aus der Achterbahn, aus dem Hamsterrad. Es war als ob ein Schleier weggerissen wurde und ich zum ersten Mal MICH wirklich sah. Erschreckend und befreiend zugleich. Was für eine Erleichterung. Der erste Schritt ins ECHTE Fühlen. Von da an konnte ich nie mehr zurück. Wollte ich auch nicht. Mein Seelenpartner hat ganze Arbeit geleistet. Das ist mir jetzt gerade nochmal deutlich geworden. Wie oft passiert sowas, dass man es schafft durch die ganze Scheiße irgendwie zusammen durchzugehen und dann neu geboren zu werden und heute ein völlig neues gemeinsames Leben führt? Ich glaube viele geben mittendrin auf, weil es viel Kraft und Durchhaltevermögen und vor allem (Ur)Vertrauen erfordert, weil viele nicht wissen WIE. Wie du schreibst, nie gelernt haben, wirklich zu FÜHLEN. Ich muss den Schmerz aushalten können, wenn die Wahrheit mich ansieht, ihn annehmen, umarmen können, damit er sich wandelt. Ich muss mich zeigen wie ich bin, unverhüllt, nackt. Und ich muss mich selbst lieben, klar sein in mir und lebendig, mich voller Freude dem Leben hingeben.
    Ja, dann klappt’s auch mit dem Seelenpartner, auch als Lebenspartner ❤️

    Vor ein paar Wochen durfte ich wieder durch einen Fühlprozess gehen. Manche dauern etwas länger, wie ich erfahren durfte. Fünf Tage, körperlich und seelisch unglaublich schmerzvoll. Es fühlte sich wirklich wie ein Geburtsprozess an. Und erst, als mein Verstand wirklich loslassen konnte, kam die Klarheit. Ich bin immer wieder erstaunt und fasziniert, wie das funktioniert. Heute habe ich auch keine Angst mehr, mich darauf einzulassen, bin eher in Vorfreude, weil ich weiß, dass es gut wird…

    Dir und Jacky einen kuscheligen Sonntag ���
    Herzensgrüße ❤️ Antje

  • #4

    Matthias (Sonntag, 23 September 2018 13:18)

    Herzlichen dank für deinen Beitrag liebe Margret �
    Und ich sag jetzt einfach mal pauschal ja, es darf geschehen, das der Seelenpartner auch Liebespartner wird � Vorausgesetzt natürlich, das jeder seine ihm auferlegten Aufgaben ernst nimmt und meistert, anstatt darauf zu hoffen, das er vom anderen gerettet, aus einer unglücklichen Beziehung herausgeholt wird, denn diese Aufgabe darf jeder für sich lösen... und dann stehen alle Herzenstüren offen �

  • #5

    Maria (Sonntag, 23 September 2018 22:28)

    Hallo Margret
    Ich fühle!
    Manchmal Wut
    Manchmal endteuschung
    Manchmal Trauer
    Manchmal Freude
    Das alles gehört dazu

    Du hast Recht! Er kommt nicht um mich zu retten.
    Ich retten!
    Ich rette mich selbst!
    Das war so!
    Und so wird es immer bleiben!

    Herzlich Maria

  • #6

    Margret (Montag, 24 September 2018 05:51)

    Guten Morgen: ich weiß noch nicht, wie man Kommentare kommentiert, also antworte ich hier auf alle:
    @Ricarda: Dankeschön fürDeine Worte.
    @Marisa: ja, das kann er. Nämlich dann, wenn Du Dich mit Dir selbst so tief verbunden fühlst. DU bist der EINE Mensch um den es geht. Solange Du glaubst, IHN zu brauchen, ist das, was Du fühlst (noch) keine Liebe. Es ist Vorliebe und Bedürftigkeit.
    Wenn Du Dich daran erinnerst, dass Du LIEBE bist, dann sprudelt sie frei aus Dir heraus und du wirst niemals wieder nach einem besonderen Menschen fragen.
    Das ist es, was es loszulassen gilt. Unsere Vorstellung, unser Konzept von Liebe.

    @Antje: liebste Antje. Ich danke Dir für Deine Geschichte und Deinen Mut, Dich täglich neu zu stellen. Auf den nächsten Mutausbruch:-)

    @Matthias: Danke lieber Matthias. Ich teile Deine Ansicht. Auf die Ent-Wicklung.

    @Maria: liebe Maria
    ..und manchmal wird aus einer Wunde ein Wunder. Du bist eins.