Acht der Kelche & Zwei der Münzen

Die Acht der Kelche & Zwei der Münzen

Ist Dein Herz auch bang, mach Dich auf, Dein Glück zu pflücken

 

Allgemein

Es war einmal ein Mann… 

mit schwerem Herzen hat er sich aufgemacht. 

Reist bang durch unwegsame Nacht. 

Nur der Mond scheint wissend, schaut ihm zu. 

Vor beherzten Füßen liegt, was er nur ahnt, nicht weiß. 

Hinter ihm liegt Leere, unglücklicher Schweiß, quälende Struktur, Besitz, Materie. Flüsterndes Leben treibt ihn fort, um jeden Preis.

Sein Fortgang ist nicht frei und leicht, doch muss er tun, was ihn sanft im stillen Innern treibt. Er lässt zurück, was ihn doch nicht beglückt, die Lücke will und muss er schließen.

Rot, wie sein Mantel, erwacht die Leidenschaft zum Leben. 

Die Sehnsucht nach Sinn. Die Hoffnung auf Gefühl. 

Die ZWEI DER MÜNZEN ist sein Ziel: das Reiten auf den Wellen der Gezeiten.

Er ahnt, wenn er mit dem Strom des Lebens fließt, wenn er Kopf und Herz im Tanz verbindet, dass er sich auf Wolke Sieben wiederfindet.

Viel lässt er hinter sich: Materie, Beruf, Freundeskreis, Familie, sein ganzes überholtes Leben. Ehrfürchtig macht er sich auf, seinen ungeschminkten Sinn zu finden. Wer ist er, wenn er aus dem Traum erwacht? Wo gehört er hin?

Nichts ist zerstört, er wirft nichts um, radiert nichts aus, er lässt es einfach nur zurück. Diesen Weg muss er alleine gehen und vielleicht findet und pflückt er sein Glück. Der Ausgang ist längst nicht sicher. Er folgt dem Ruf, den er nicht länger ignorieren kann.

 

Liebe

Mag sein, damals war er blutjung. 

Suchte er Sinn in Beständigkeit, 

Materie und Ablenkung? 

Wahrscheinlich wünschte er sich Kinder, ein Haus, Familie. 

Er wollte einfach wichtig sein. Die Ehe funktionierte freundschaftlich, man half und kannte sich, zog am gleichen Strick. 

Tiefe Emotionen brauchte er nicht.

Das Herz bekam noch keinen Sitz, in seinem Parlament. Der Kopf allein war Präsident. Sorgsam kümmerte er sich um seine Lieben, war verlässlich, emsig, treu und stets zur Stelle. 

Die große Liebe war für ihn doch nur ein wunderliches Märchen.

Doch eines schönen Tages drehte sich das Schicksalsrad. Es brachte ihm ein unbekümmert-reines Weib. 

Ein Blick genügte. 

Sie traf ihn in Mark und Bein. 

Unbemerkt durchbrach sie alle Schranken. Er fühlte Sehnsucht und riesengroßen Schmerz. 

Doch darf nicht sein, was nicht sein kann. 

Er rettete sein altes Leben.

Die Zeit ist flüchtig, sie vergeht. 

Jedes Sandkorn, das zerrinnt, verändert Dich und mich und ihn. 

Erinnerung an warme Liebe tropfte unbemerkt ins sehnsuchtsvolle Herz. Zeit rüttelt unentwegt an seinen Ketten. 

Nun fühlt er, wie die Lust am Leben ihm entrinnt. Längst funktioniert er nur noch wie ein Apparat, wie ein Roboter, ein Gespenst.

Er macht sich bang auf ungewissen Weg. Vielleicht versucht er, „SIE“ zu finden. Vielleicht sucht er nun nach seinem Sinn?

Die Schale ist längst aufgebrochen. Er wird sich selber wiederfinden.

 

Beruf

Ab und an macht bare Münze Dich nicht reich. Du fühlst Dich leer. Manchmal schmeckt Erfolg so schal, wie abgestandenes Bier. 

Und eine vage Ahnung treibt Dich fort. 

Es brodelt sanft im Unterwasser Deiner Seele, Du kennst den Weg noch nicht, Du vertraust des Lebens Fügung. 

Unendlich, untrennbar bist Du mit allem verwoben. Ein Netz Verbundenheit umhüllt diese Welt, gibt acht, dass niemand aus der Einheit fällt.

Du gibst Dich längst nicht mehr mit dem zufrieden, was Dir nicht entspricht. 

Du verlangst nach Leidenschaft im Spiel des Lebens. Lethargie sieht nun die rote Karte.

Du ahnst, was auf Dich wartet. Du gehst los, ohne Dich noch einmal umzudrehen.

 

Mensch

Einer der auszog, seinen Sinn zu finden. 

Pfadfinder auf der Fährte der Gefühle. Suchender vom heiligen Gral.

Jemand, der aus Gegnern (Herz und Kopf) endlich Partner macht. 

Er wird finden, wonach er sucht. 

Ein kleiner Prinz – auf dem Weg zurück zu seiner Rose.

 

Gedankenscanner

Du gehst nun Deinen Weg, drehst der Welt und mir den Rücken. Doch tust Du es für einen hohen Sinn. 

Dein Gehen fällt mir schwer. Du reißt eine Lücke, die sich nicht einfach füllen lässt. Ich weiß, Du suchst Erfüllung, pure Lust und Sinn. Ich wünsche Dir, dass Du Dich selber findest.

Du kannst jederzeit zurück- und wiederkehren.

 

Mode

Zeit für einen neuen Stil. Probiere Dich komplett und anders aus. Sei geschmeidig und flexibel. Schnapp Dir eine modisch-bewanderte Freundin, mach einen Einkaufsbummel und definiere Dich auf originelle Art. Schlüpfe in Kleider, die Dein Kleiderschrank noch nie gesehen hat. Erfinde Dich, probiere aus, so viel Du kannst. Kaufe das Beste.

Wenn Du schon meisterlich-virtuos mit allen Nuancen der Mode spielst, dann kombiniere Deine Kleidungsstücke einfach anders. Schwelge in Farben und bringe zusammen, was sonst nicht zusammen passt.

 

Tipp des Tages

Ein gesegneter Tag, sich von etwas oder jemandem zu trennen.

Ob Mensch, Besitz oder Angewohnheit: Gehe in Dich. Was macht in Deinem Leben wenig Sinn?

Affirmation der Phönixe

Ich bin, was aus mir werden wollte. Ich bin auf meinem Weg, um meinen tiefsten Gefühlen zu begegnen. Was ich finde, macht mich unendlich reich. 

 

Schönen Samstag, Deine Margret

Und hier geht es zu den Tarot-Karten

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