Fünf der Schwerter

Wenn Frieden illusorisch bleibt, fang damit an

Vermeintlich siegessicher-hämisch lacht ein Mensch in alle Winde. Zwei Schwerter ragen stolz in raue Lüfte. Die Sturmfrisur sitzt, das Ego ist poliert.

Achtlos-besiegte Menschenbrüder lässt er rücksichtslos im Hintergrund zurück. Dreht Ihnen den Rücken, wie nutzloser Requisite. Wert und Ehre entriss er rücklings ihrer Mitte. Heiliger Raum – grausam zerstört. Verzweiflung macht sich bei den Opfern breit. Wie kann es soweit kommen?

 

Der Mensch: Olympiasieger in der Raubtierdisziplin. Er bekämpft und murkst seine Artgenossen ab.

Er tut es aus Liebe. Er tut es aus Gier. Er tut es aus Angst. Er tut es auf Befehl.

Wenn er es tut, meint er, dass er richtig liegt.

 

Eine Karte, ein Spiegel: Wie sieht es in unseren Innenwelten aus? In Deiner? In meiner?

 

Was brütet der Innenminister heimlich aus?

Welche Kämpfe will er mit uns gewinnen?

Und wen ziehen wir in unser Spiel hinein?

Wie oft richten wir?

Wie oft beharren wir auf unserem Recht?

 

Jeder noch so kleine, banale Kampf braucht einen kleinen Gegner.

Wenn der Gegner "endlich" ausgewachsen ist, trägt der Kampf den Namen Krieg.

Wann werden wir Meister im Respekt?

Wann bleibt die Welt unseres Nächsten unantastbar und Tabu?

Was führen wir im Schilde?

Liebe: Fünf der Schwerter (Tarot)

Erwarten wir, dass uns unser Partner glücklich macht? Dass er bei uns bleibt, unsere Launen erträgt und die Lieblosigkeit mit der wir uns oft selbst behandeln?

Betrachten wir ihn als kühnen Besitz?

Warum macht es uns rasend, wenn er nach Lust und Laune lebt, wenn er glücklich ist, während wir frustriert auf unserer eigenen Ersatzbank sitzen?

Wie oft werfen wir uns selbst aus dem Spiel der fröhlichen Zweisamkeit?

Wir murren und reiten auf den vermeintlichen Fehlern der anderen herum.

Gibt es nicht Staub genug auf unserer eigenen Seele?

 

Ich kenne Zeitgenossen, die schwören (süsse) Rache. Wenn der Partner geht, dann soll er ohne Freude gehen, sie muss vernichtet werden.

Die Möglichkeiten sind facettenreich. Kinder, Haustiere und Freunde werden für den eigenen Wahlkampf benutzt. Finanzielle Mittel schwinden, Besitz wird besetzt. Und alles unter dem hashtag #Liebe. 

 

Glauben wir, wir haben je geliebt? Respektiert?  Angenommen? Uns am reinen Wesen der geliebten Seele erfreut?

Liebe gewährt dem anderen freies Glück, glückliche Freiheit, frohes Gelingen, Fallen und Scheitern auch. 

Liebe gewährt alles: jeden gewundenen-steinigen Weg, jede offene Tür in neues Glück, jedes verwunschene Labyrinth, jeden finsteren Wald, jedes Sternenmeer danach.

 

Frieden liegt als Keimling in jedem wunden Herz. Er quillt und grünt, ist hoffnungsvolle Saat. Ein schöner Götterfunke, der beherzt auf andere Seelen überspringt und Wundes magisch heilt.

Willst Du lieben? Leg die Waffen nieder. Vergib Dir selbst. Vergib Deinem Gegenüber. Gib Dich in Demut hin.

Sex: Fünf der Schwerter (Tarot)

Sex steht Dir heute nicht zur Verführung.

Versöhnungssex bleibt eine Illusion, falls Du es überleben möchtest.

Mit diesem Menschen liegt gerade kein nettes Schäferstündchen drin. Im Moment hat es sich ausgevögelt. Den G-Punkt wirst Du mit einem anderen Exemplar besteigen, was Dir lustvoll-liebestoll ergeben ist. 

Beruf: Fünf der Schwerter (Tarot)

Antarktische Kälte im Büro?

Eiszapfen an der Seele?

Frostbeulen am Kollege?

Wer arbeitet gern in klirrend kaltem Klima?

Bist Du ein Eisbär?

Läutet Mobbing Deine letzte Runde ein? 

 

Manchmal arrangiert Dein Leben wunderbare Möglichkeiten, endlich STOPP zu sagen.

Manchmal hast Du Dir einen besseren Platz verdient.

Setze sichere Grenzen. Leg sie - wenn's sein muss - unter Strom. Mach Deine Sicht der Dinge klar. 

Vielleicht kannst Du die Situation nicht ändern. Doch kannst Du Deine Meinung demonstrieren.

Du kannst auf Deine Werte setzen, sie sind Dein Freifahrschein im Zug ins Glück. Wenn berufliches Klima ungenießbar wird, ziehe in sonnige Gefilde. Hau mal wieder ab.

Mensch: Fünf der Schwerter (Tarot)

Jemand, der gerne die Schuld bei allen anderen sucht. Eine, die mit harten Bandagen kämpft und sich notfalls nimmt, was ihr nicht gehört. Ein Spiegelwesen unserer dunkelsten Innenwelt und somit auch ein Engel, der eine kostbare Botschaft überbringt.

Tipp des Tages

Ein wunderbarer Tag für Schattenarbeit. Hinterher bist Du gleich ein bisschen heller. Leg Dein Ego an die Leine. Gib ihm Kommando: SITZ! PLATZ!

Assoziationen: Fünf der Schwerter

Ein zweifelhafter Sieg Wo es Verlierer gibt, gibt es keine Sieger

Das unterdrückte Schlachtfeld im Inneren

Schadenfreude schadet der Freude

Was Du einem anderen antust, tust Du Dir selbst an

Was Dir ein anderer antut, tut er sich selbst an

Eifersucht ist eine Kraft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

Handgreiflichkeiten kleinere und größere Gemeinheiten

Was hat das alles mit Dir zu tun?

Etwas zu Unrecht an sich reißen Lieblosigkeit

Skrupellosigkeit auf ganzer Linie

Kündigung  Mobbing

TARI TARA TAROT – ORAKEL

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