Fünf der Münzen

An der Kirchentür vorbei, geht auch ein Weg

FÜNF MÜNZEN prangen lichtvoll auf einem Kirchenfenster. Jener Schimmer ist gerade alles, was den beiden Kreaturen bleibt. Schnee wirft sich kalt auf das Frösteln ihrer Seelen, ins müde Herz kriecht Nacht. Doch nach Einkehr in heilige Hallen steht den beiden nicht der Sinn. Was ist ihr Ziel? Wo laufen sie hin?

Was hat das Menschengespann zu entbehren? Wo drückt der Schuh, wo gibt es Not?

 

Wenn schleichend Winter sich auf Deine Innenwelten legt, friert die Seele, zittert Dein Spirit, schlottert bang das Herz. Hast Du manchmal Tunnel im Blick? Willst Du Hilfe nicht erkennen?

Das helle Kirchenfenster wird übersehen, der funkelnde Schnee wird ignoriert. Dunkelheit wird praktiziert.

Liebe: Fünf der Münzen im Tarot

Entbehrungen und die Liebe. Jedes Defizit beginnt in Deinem Inneren. Was dort nicht ist, kann Dich im Außen nicht zu Boden knutschen.

Wenn Du nicht mit Deiner Seele flirtest, liegt die große Liebe auf arktischem Eis. Den Eisbären freut`s.

 

Krise, Kummer und Misere: Konstrukte unserer bipolaren Welt.

Graue Zonen – entfärbt, von Lust befreit, frostig, voller Einsamkeit. Jene Zonen haben Sinn: Sinn, den wir ihnen geben.

Macht uns Pech erst für die Farbenpracht des Lebens reif? Brauchen wir die Krise vor der Blumenwiese?

Wissen wir nur das zu schätzen, was wir verloren haben?

Wie oft verlieren wir uns selbst? In unbekannten Armen, in neuen, abenteuerlichen Augenpaaren, in fremden Betten?

Bis wir uns endlich selbst entdecken, uns begegnen, uns nach Hause holen?

Sex: Fünf der Münzen im Tarot

Nach der Flaute kommt die Lust. Der Wind hat sich gelegt. Die steife Brise preist sich woanders an. Dein Bett bleibt kalt. Von lustvollen Stürmen unerschüttert und verschont.

Bist Du müde, ungeil, ohne Lust? Hast Du`s Dir noch nicht mal selbst besorgt?

Oder hat Dein Allerliebster keinen Bock?

Solche Zeiten gibt es ab und an. Sie machen Sinn.

Manchmal bleiben Betten kalt, weil wunde Herzen traurig sind. Doch das ist temporär.

Beruf: Fünf der Münzen im Tarot

Von einem der auszog, seine Berufung zu finden. Wenn schon lange der Wurm drin ist, wenn die Pferde scheuen und gute Launen Leine ziehen, wenn Dein Herz auf der Ersatzbank friert, deine Seele ihr Dasein im Giftschrank fristet, wird es Zeit.

Denk nach, denk weiter, schlag Bedenken in den Wind. Mach die Birne auf. Lass Erfüllung Deinen Köder sein. Hak Dich unter, hak Dich ein, beiß an.

Fürs Erste reist Du zu Fuß, erkundest Ländereien Deiner Visionen, machst Dich bangen Herzens auf den Weg. Ungewiss das Ziel, dunkel der Moment. Doch der Mond bescheint den weisen Pfad der Seele, ist Dir ein Licht, ein Gefährte, ein heller Schatten in pechschwarzer Nacht.

Es geht gerade nicht darum, zu sehen. Es geht darum, zu fühlen, wohin Dein nächster bedeutender Schritt sich wohl setzen will.

Mensch: Fünf der Münzen im Tarot

Ein Krisenkapitän auf dem Schiff ins Nimmerland. Einer der auszog, die Misere zu überwinden.

Eine, die die Bredouille sucht, um Hoffnung und einen neuen Weg zu finden.

Tipp des Tages

Krisen sind  Wehen zu Deinem Ziel. Erkenne an, was ist. Aha! Dann überprüfe Dich. Was willst Du jetzt am meisten? Gib es Dir selbst. Tue so, als hättest Du es bereits. Sieh Deinen Tag durch das Dia Deiner Vision.

Fake it, till you make it.

Assoziationen: Fünf der Münzen

Die Krise, die man selbst bewältigen kann

    Hilfe nicht nötig haben  Schnee, Frieren: emotionale Kälte

    Abwenden von Unterstützung, Dickköpfigkeit

    Verletzungen, mit denen man klarkommt

    Sturheit, Starrsinn

    Durststrecken, Entbehrungen

    Sich verlassen fühlen, verlassen worden sein

    Jemand steht Dir zur Seite, Du bist nicht allein.

    Erwartungen erfüllen sich nicht.

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