Ein paar persönliche Worte zur Hypnose

 

Willkommen...

schön, dass Du hier bist. Hier kannst Du einige persönliche Worte über Hypnose, den Sinn des Lebens und die Fassade  lesen, hinter der wir Menschen uns allzu gern verstecken.

Für alle, die es gerne wörtlich nehmen:
Hypnos bereichert die griechische Mythologie als Gott des Schlafes, Sohn der Nyx (Nacht) und des Erebos (Dunkelheit).
Mit seinem Bruder Thanatos (der Tod) wohnt er in der Unterwelt - dem Hades. Beheimatet in einer Höhle an deren Eingang Kräuter mit einschläfernder Wirkung wachsen, und an der Quelle des Flusses Lethe (Vergesslichkeit), begegnen sich dort Tag und Nacht. Hypnos wurde das Talent zugesprochen, sowohl Götter wie auch Menschen in Tiefschlaf zu versetzen. Daraus leitete sich das Wort Hypnose ab.

Hypnose hat allerdings kaum etwas mit schlafen zu tun. Ganz im Gegenteil. Unter Hypnose werden Phänomene wie gesteigerte Wahrnehmung und eine stärkere Erinnerungsfähigkeit  beobachtet.
Stell Dir vor, Du hättest direkten Zugang zu all den Dingen, die Dich schwächen, bremsen und blockieren. Stell Dir vor, Du könntest diese Dinge anschauen, wie altes Gerümpel im Keller. Stell Dir vor, Du könntest mit diesem Gerümpel tun und lassen, wie es Dir beliebt.

 

Wie Innen, so Aussen: Unsere Seele braucht ab und an einen Frühjahrsputz. Kommen wir zum springenden Punkt: Du, nur Du selbst kannst Deine Seele entrümpeln. Ich liefere die Technik, ich bin Dein Helfer.  Tun jedoch musst Du es selbst. Etwas zu tun, erfordert Absicht und Bewusstsein. Beides behält Du auch unter Hypnose.

 

Der herrliche Zustand der Hypnose ist zu vergleichen mit dem Zustand zwischen Schlaf und Aufwachen, Wachsein und Einschlafen. Ein fantastischer Dämmerzustand, in dem wir besonders aufnahmefähig sind.

Wenn Du bereit bist, Dich voll und ganz anzunehmen, wenn Du bereit bist, Deinen Schatten zu umarmen, ihn zu integrieren, ihn als Teil Deiner Selbst willkommen zu heissen, dann holst Du Deine Macht zurück. Mit der Macht über Dich selbst, kannst Du sein, wer Du sein willst. Die Wahl zu treffen, wer Du sein willst, ist doch ein schöner Sinn, stimmt's?

 

Der Sinn des Lebens

Vielleicht liegt er in der Suche, vielleicht in der Findung , vielleicht aber in der Erschaffung Deines Selbst. Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mich täglich mehr zu lieben, zu erfahren, immer wieder neu zu erfinden, Glück im Herzen zu tragen und mich zu freuen - an all den Wundern, die mich umzingeln. Sinn ist für mich Ent-Wicklung, Veränderung, Blühen und Gedeihen. Sinn besteht für mich darin, mich an meine ureigene Essenz und Besonderheit zu erinnern, sie zu nutzen und mich an das Leben zu verschenken.

Wir alle haben irgendwann einen ordentlichen Schluck aus der Quelle des Flusses Lethe getrunken und so haben wir vergessen.
Wir haben vergessen, dass wir vollkommen sind, wir haben vergessen, dass wir frei sind. Wir haben vergessen, das unser natürlichster Zustand GLÜCK ist.
Im Suff der Vergessenheit haben wir den Sinn verloren. Wir suchen ihn im Aussen. Wir suchen ihn in den Dingen, die vergänglich sind und zu Staub zerfallen. Wir suchen ihn im Vergnügen, im Rausch der Extreme, wir suchen ihn in den Armen unserer Geliebten, in Drogen, in immer schnelleren Autos, die immer langsamer fahren dürfen.
Ich suche ihn oft bei Louboutin, Zanotti und Valentino und ich weiss, dass ich ihn dort nie finden werde. Ich geniesse es trotzdem, ihn dort manchmal vergebens zu suchen.

 

Heißer wird der Status-Quo-der-Suche in Büchern, in intimen Gesprächen mit wahrhaftigen Freunden, in der Meditation, in der Achtsamkeit. Der Teufel steckt im Detail, der Sinn im Hier und Jetzt.
Wir finden ihn da, wo unsere eigenen Saiten schwingen und klingen, wir finden ihn, wenn wir unsere Ohren und Augen nach innen richten. Und manchmal reicht der Flügelschlag eines Schmetterlings, ein Tautropfen auf einem Schneeglöckchen, eine innige Umarmung und der die Wolken jagende Wind, Deine innersten Saiten zum Schwingen zu bringen.
Deine eigene Sinfonie spielt im Hier und Jetzt. Im Augenblick. In der Ewigkeit. Dein Dirigent ist der Moment.

 

Persona und Schatten

Jedes Baby rutscht vollkommen und glücklich auf die Welt. Und dann wird es gebrandmarkt. Es geht ihm so, wie den jungen Kälbern auf der Weide.

Die Hebamme kommt nicht mit dem heissen Eisen. Nein. Schlimmer!
Die Gesellschaft drückt ihm eine Maske auf, die sogenannte Persona.
Persona ist die äussere Hülle oder Maske, die das individuierte ICH anlegt, um gesellschaftsfähig zu sein. Es ist eine harte Form, in die wir hineinwachsen (sollen). Eine Box, ein Käfig. Ausbruch nur unter Androhung der Höchststrafe. Ist es in einigen Gegenden der Erde vielleicht der Wasserschlauch, in dem das Wasser aufbewahrt wird, so wird es anderswo in Krügen, Flaschen oder im Tetrapack gesammelt. Ähnlich verhält es sich mit der Persona. Die Persona soll einen verträglichen Umgang mit anderen Mitgliedern der Gesellschaft sichern.
Eine menschliche Stossstange oder Knautschzone - sozusagen. Knautschst Du noch, oder knutschst Du schon? Gleichzeitig dient die Persona als Schutzschild fürs individuierte ICH. Wir werden ja auf Kampf gedrillt. Und die Gesellschaft wirbt mit den schillerndsten Rüstungen, die man für Geld haben kann. Ich bin der Meinung, dass die Persona zu grossen Teilen für psychische Erkrankungen zuständig ist. Ein krankmachender Stempel der Gesellschaft, der uns vor unseren Schattenseiten schützen soll.  Und da wäre ich auch schon beim psychologischen Schatten angekommen.
Der psychologische Schatten ist der grosse Teil meines ICH´s der versteckt hinter der Maske PERSONA lauert, wie" Genie in the bottle“. Doch wehe, er wird heraus gelassen, schon hört für einige Beteiligte der Spass auf.  Dafür gibt es ja dann Ärzte, Rechtsanwälte, Richter, Polizisten, Anti-Terroreinheiten.
In diesem Sinne: Ein grosses Lob allen Schattenarbeitern, denn wer sich seinem Schatten stellt, der durchlichtet diesen und ist irgendwann - ERLEUCHTET.