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Lernaufgaben für Dualseelen: Tränen düngen deine Zukunft

Was deine Dualseele / dein Seelenpartner dir sagen will.

Was deine Dualseele / dein Seelenpartner dir sagen will.

 

Meine Augen brennen, von den Tränen, die du weinst. 

Meine Gedanken kreisen – zwischen deinen Zweifeln eingepfercht –  im bunt lackierten Karussell. Meine Gefühle kochst du auf. Auf großer Flamme. Jeden Tag.

Oft fühl ich mich wie ferngesteuert. 

Ich fahre aus meiner Haut, dafür bist du unter ihr.

Ich kann nicht weg. Ich brenne. Der Schwelbrand dieser Liebe frisst meine Grenzpatrouille auf. Auch meinen Schlaf. So werd` ich wach. Wie jede Nacht.

Weckst du mich? Weck ich dich?

Ich weiß nur, dass ich müde bin. Von diesen Ketten, die am Halsband meiner Seele rasseln. Sie tun mir weh. 

Mein Herz ist aufgeschürft, der Bauch ist wund. Es brennt wie Feuer, so – als hätt` ich eine Flasche Jod verschluckt.

Und du glaubst, ich habe Frieden? Ich hab ihn nicht. Ich wünsch ihn mir.

Und manchmal wünsch ich dich zu mir. Damit du meine Schmerzen linderst.

Doch das wäre nur Make up auf meiner Fratze. Das wäre Morphium für meinen abtrünnigen Geist. Es wäre feiger Selbstbetrug. Ich wähle Mut, auch wenn du denkst, dass ich feige bin. 

 

Geliebte, es dreht sich nicht darum, dass wir uns vollkommen machen.

Es dreht sich nicht darum, dass wir uns  einmal mehr vergessen. 

Es dreht sich alles um Erinnerung. Weil jeder Zweifel, jede deiner Ängste ein Rufmord deines Götterfunkens ist. 

Stell die Killer kalt. Ich helfe dir, indem ich dir die kalte Schulter zeige.

Ich zeig dir stets, was du mit deinen Ängsten machen musst. 

Ich zeige dir die Umgangsform mit deinem Selbstbetrug.

Du bist nicht deine Trauer. Du bist nicht deine Zweifel. Du bist nicht deine Illusion.

Du erlebst das alles in der "Folterkammer Kopfkino". 

Du sperrst dich selber darin ein. 

Alles ist gut. Du brauchst nichts von alledem, was du zu brauchen glaubst.

 

Du brauchst nur Dich und deine Arme, die sich sanft um deinen weichen Körper schmiegen. Vielleicht ein Sixpack für deine Disziplin. Und Sidolin für deinen Fokus, einen Kampfhund für deinen Seelengartenzaun, einen Wegweiser, für die Vernunft.

 

 

 

Verlass das Haus, des nachts, wenn du nicht schlafen kannst. Erhebe deinen Blick nach oben. Pflücke Sterne. Das mach ich oft. Ich sammle sie für dich. In der letzten, aufgebrauchten Zigarettenschachtel, in der Hosentasche, in meinem Herz.

Hab Mut. 

Tränen düngen deine  Zukunft, die – wie Gold und Silber – königlich vor deinen Füßen. Dein Leben rollt den Sternenteppich für dich aus. Und deine Tränen trocken, wenn sich Vollkommenheit in deine Tage webt. Weil du vollkommen bist. Du wirst schon sehen.

Du wirst schon sehen.

 

Schönen Montag,

 

Deine Margret

 




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