Der Eremit & die Acht der Schwerter

Der Eremit & die Acht der Schwerter

Gleißendes Gegengift contra Ohnmacht.

 

Allgemein

Gefesseltes Leben hängt zwischen ACHT SCHWERTERN und in den Seilen.

Verstummte Stimme, versperrte Sicht, Tomaten in den Ohren, die Schöpfung zappelt nicht.

Der Beute einer Riesenspinne gleich erwartet sie Urteil, Inquisition, fügt sich fremder Macht,

lässt Schöpfungsinstrumente außer Acht. 

Gefühle versiegen, sie kann auch nichts spür’n. Fernab von Schloß und Burg – wo sie einst glücklich war, fristet sie ihr komatöses Leben.

Es ist nicht das Außen, das ihr Weg und Sicht versperrt. Im Käfig ihrer tristen Innenwelt konserviert sie sich, obwohl die Türe doch sperrangelweit offen steht.

Sie kann’s nicht sehen, sie konzentriert sich auf Gefangenschaft.

 

Gerade als sie glaubt, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Das Lichtlein gehört dem EREMITEN, er trägt es in seiner rechten Hand.

Dieser Typ ist zum großen Teil erleuchtet, hat er sich geduldig doch schon selbst erkannt.

Und weil er sich selbst kennt, kann er andere Menschen sehen.

Er fühlt mit, kapiert, versteht. Er ist ein stiller Bote, ein Wegweiser zurück zu Sinn und Leben.

 

Liebe

Wie oft nageln wir uns fest – im liebesleeren Vakuum?

Warum radieren wir den Ausweg aus?

Ist Ohnmacht bequem?

Treten wir einfach an, machen den Mund auf, sagen AAAA…

...und würgen die Schluckimpfung der Machtlosigkeit brav herunter?

Ist Koma cool?

Wir liefern uns aus – an das - was scheinbar keine Liebe ist.

Warum legen wir uns in fremde Hände – ohne Rückgaberecht?

Wo genau drückt der Schuh?

 

Irgendwann kommt eine stille Stimme. Sie trägt die Antwort zu.

Sie sagt nichts. Sie tut.

Sie erklärt nichts, sie lebt vor. 

Sie fragt nichts, sie durchleuchtet Dich.

Der EREMIT beschert AHA-Effekte. In seinem Lichte zerfallen Begrenzungen zu Staub.

Und plötzlich stehst Du im Hellen: Dir geht ein Stern auf (9 plus 8=17), Du findest coolen Sinn.

Vakuum füllt sich wieder, mit Licht, mit Perspektive, mit Inspiration.

Du flirtest endlich mit der Liebe.

 

Sex

Lass Dich fesseln. Gib Dich hin. Die Nacht der Ohnmacht wird es Dir besorgen.

Du weißt nicht, was Dich erwartet. In absoluter Dunkelheit wird Dir ein Licht aufgehen.

Wenn Du Dich nicht bewegen, wenn Du nichts hören und nichts sehen kannst,

dann fließt die Kraft in Deine anderen Sinne. Du wirst die Liebe riechen.

Du wirst sie schmecken, Du wirst sie spüren. Und wenn der Eremit seinen Leuchtstab benutzt, dann vibrierst und leuchtest Du von innen.

Blende das Außen aus, wenn Körper ineinander stoßen. Genieße das Gewitter der Sinne.

 

Beruf

Gleicht das Büro einer Gefängniszelle? Ist die Aussicht vernagelt, sind die Hände gebunden?

Liegt Deine höchste Vision in grauen, kalten Ketten? Röchelt sie nur noch schwach?

Auf letztem Loch?

Funktionierst Du wie eine trostlose Marionette? Machst Du den Hampelmann, wenn jemand an den unsichtbaren Fäden zieht?

Sind Schlafbrille und Schlaftablette Dein träger Trost?

Retten sie Dich durch ferngesteuerte Tage?

Der EREMIT ist heute zu Gast. Einem Glühwürmchen gleich, surrt er durch Deine tristen Gedanken, legt Leuchtspuren im schwarzen Dunkel Deiner alltäglichen Nacht, webt ein geniales, lichtes Netz, fängt Deinen machtvollen Einfluss auf, legt ihn zurück: in die neue Freiheit Deiner Hände. I

n ein frisch erregtes Herz. Der EREMIT kommt aus dem Nichts, dort ist er zuhause.

Dort schöpft er sich, dort wird er helle. Dann wirft er mit Genialität – so auf die Schnelle.

Im Nichts vom Hier und Jetzt füllt er sich neu, sprengt Deine Ketten. Er liebt es, zu erleuchten, will Sinn und Sehnsucht retten.

 

Mensch

Ein Glühwürmchen in schwarz-grauer Nacht, dass seine Kreise um Dich zieht, damit Dir selbst ein Licht aufgeht.

Eine, die diskret und stumm Deine Fesseln zu Staub zerfallen lässt, weil sie Dich erinnert,

WER Du bist. Ein treuer Freund, den Du im Herzen trägst und der Dich animiert, Dein Herz zu befreien.

 

Gedankenscanner

Du machst aus Ohnmacht Macht, aus Fesseln nähst Du einen Schal, Gefängnisse mutierst Du zu Kammern der Lust. Du bringst Schatten ins Licht, holst sie nach Hause, spendest Frieden, infizierst mit Freiheit. Dabei bist Du still, diskret und leise. Du bist ein Wunder in meinem Leben, säst heimlich Trost, wirfst den Groschen, dass er fällt.

Du bist mein Vorbild, mein heimlicher Bote. Du bist ein flüsternder Stern in meiner Welt.

 

Mode

Zeit, dass Dir ein modisches Licht aufgeht. In welche Modeschublade lässt Du Dich stecken? In welche unbequeme Uniform?  Spiegelzeit: Stelle Dich vor einen Spiegel. Betrachte Dein Haar, Dein Gesicht, Deinen Körper. Welches ist Dein schönstes Körperteil? Wie willst Du es in Szene setzen? Beleuchte es. Schenke ihm Licht, Fokus, einen neuen Rahmen.

Lenke das Augenlicht der Anderen heute auf dieses eine, ganz besondere Körperteil.

Zeige Bein, Po, Décolleté, Schultern, Taille, indem Du betonst, was Dir am Besten an Dir gefällt.

Wenn Du es nicht weißt, rufe eine Freundin (EREMITEN) an.

 

Tipp des Tages

Wenn Du Dich in einem Teil Deines Lebens ohnmächtig fühlst, nimm die Ohnmacht wahr.

Wo Ohnmacht ist, ist auch Macht. Hast Du die Ohnmacht vollkommen gespürt,

dann stelle Dir die machtvolle Frage: Was bringt mich jetzt zurück in meine Macht?

 

Affirmation der Phönixe

Leben ist alles. Ich nehme dankbar an, was sich nun zeigt. Annehmen ist ein machtvoller Akt. Ich wähle Macht. Ich bin dankbar für meine Macht, meine Wahl zu treffen, meine Absicht zu erfüllen.

 

Coolen Mittwoch, Deine Margret

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